Microsoft: Windows 11 soll verschiebbare Taskleiste bekommen
Microsoft hat sich für das Jahr 2026 vorgenommen , Windows 11 nach Kundenfeedback an diversen Stellen zu verbessern. Die geplanten Änderungen erläutert Windows-Chef Pavan Davuluri in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) . Demnach wird das Betriebssystem etwa ein Feature erhalten, welches sich einige User schon seit dem Release gewünscht haben: Die Taskbar soll sich an den Seiten oder der Oberseite des Desktops ausrichten lassen. Auch soll sie künftig in ihrer Größe verändert werden können.
Windows 11 soll zudem den Einsatz von KI-Features und Copilot-Integrationen sinnvoller platzieren. Davuluri spricht von einer "Reduzierung unnötiger Copilot-Einstiegspunkte" . Der Manager nennt kleinere Windows-Apps wie das Snipping Tool, Photos, Widgets und Notepad als einen Startpunkt. Offenbar sollen darin weniger KI-Features platziert oder diese vollständig entfernt werden.
Weiterhin sollen Microsoft-Windows-Updates weniger nervig werden: "Der Empfang von Updates sollte vorhersehbar und gut planbar sein, deshalb geben wir Ihnen mehr Kontrolle" , schreibt Davuluri. Unter anderem sollen User künftig den Windows-Update-Schritt bei der Geräteeinrichtung überspringen dürfen. Sie gelangen so schneller auf den Windows-Desktop. Microsoft will zudem versuchen, Zwangs-Neustarts zu verringern und das Pausenintervall für Updates zu erhöhen, wenn benötigt.
Windows 11 mit lokalem Konto?
In diesem Zusammenhang deutete Microsoft zudem eine weitere Baustelle an. In einem Post auf X(öffnet im neuen Fenster) schreibt der langjährige Microsoft-Mitarbeiter und Manager Scott Hanselman, dass Windows 11 wieder mit einem lokalen Account genutzt werden kann, ohne dass zuvor ein Microsoft-Konto erstellt werden muss. "Ich hasse das. Arbeite daran" , schreibt er. Das ist allerdings nicht bestätigt.
Offiziell angekündigt sind Verbesserungen am File Explorer. Der soll schneller starten, weniger flackern und sich besser navigieren lassen. Schließlich sei das Tool "eine der am meisten genutzten Oberflächen in Windows" , schreibt Davuluri. Weiterhin sollen Widgets verbessert und weniger ablenkend gestaltet und das Windows-Insider-Programm samt Feedback-Hub verbessert werden.
Generell sollen GUI-Elemente wie das Startmenü durch Verbesserungen an WinUI 3 beschleunigt werden. Zugleich soll Windows 11 weniger Arbeitsspeicher benötigen und so schneller laufen.
Das alles sind Änderungen, die Microsoft in nur einem Jahr bringen möchte. Das ist wichtig, da in diesem Jahr der Support für die meisten Windows-10-User endgültig eingestellt wird und eine große Kundschaft sich die Frage stellt: Auf Windows 11 aktualisieren oder ein anderes Betriebssystem nutzen?
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