Microsoft: Windows 11 könnte bald Audio- und Videoinhalte durchsuchen

In einer Windows-11-Insider-Preview finden sich Hinweise auf eine Funktion, die mit einem AI-Modell lokale Audio- und Videoinhalte durchsuchbar machen soll. Erste Hinweise darauf wurden auf dem X-Account @Xenopanther(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, wie Tomshardware am 1. September 2024 berichtete(öffnet im neuen Fenster) .
Demnach enthält die Windows 11 Insider Canary Channel Build 27695 Einträge, die auf eine "intelligente Mediensuchfunktion" hindeuten. Sie wird als Tool beschrieben, das alle Audio- und Videodateien auf einem Windows-PC transkribiert und die gesprochenen Inhalte somit für Windows durchsuchbar macht.
Als Anwendungsbeispiele werden Aufzeichnungen eines Meetings und Hörbücher genannt, in denen eine bestimmte Stelle wiedergefunden werden soll. Bislang ist das Tool noch in keiner Insider-Preview enthalten. Es wurden lediglich Verweise darauf gefunden.
Erinnerungen an Recall werden wach
In @Xenopanthers X-Beitrag wird der genaue Wortlaut des Eintrags genannt:
"Suchen Sie nach gesprochenen Wörtern in Ihren indexierten Video- oder Audiodateien. Indem Sie auf 'Ich stimme zu' klicken, stimmen Sie dem Scannen der Mediendateien auf Ihrem Gerät zu. Bei Bedarf wird das erforderliche Modell im Hintergrund heruntergeladen und installiert. Sobald das KI-Modell eingerichtet ist, muss es Ihre Mediendateien transkribieren und indexieren, bevor die inhaltsbasierte Suche aktiviert wird. Wir informieren Sie, sobald der Vorgang abgeschlossen ist."
Von Microsoft gibt es bislang noch keine Äußerung zu dieser Funktion. Sie weckt aber Erinnerungen an Recall, mit dem Windows 11 in sehr kurzen Zeitabständen den Bildschirminhalt protokollieren sollte, um alles, was auf dem PC angezeigt wird, durchsuchbar zu machen.
Wegen starker Sicherheitsbedenken wurde die Einführung von Recall verschoben. Dieses soll nun als Opt-in-Feature gestaltet werden und im Oktober 2024 für Windows-Insider zum Testen zur Verfügung stehen.



