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Microsoft: Windows 11 bietet Installationsoption für Entwickler

Ein spezielles Dashboard, leichtere Konfiguration des Rechners und ein besonderes Dateisystem sollen Windows 11 für Entwickler attraktiver machen.

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Microsoft will die Entwicklung unter Windows schöner machen. (Bild: Microsoft)

Mit dem Update 23H2 für Windows 11 bringt Hersteller Microsoft auch eine neue Set-up-Option, die das Betriebssystem speziell auf die Bedürfnisse von Entwicklern anpassen soll. Dafür hat sich der Hersteller einige Anpassungen und Neuerungen einfallen lassen, die dann gebündelt zur Verfügung stehen. Um die Option zu nutzen, muss dies nur im Set-up-Menü beim initialen Einrichten des Systems gesetzt werden.

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Wichtigster Baustein der neuen Umgebung für Entwickler ist eine Dev Home genannte App, die eine Art Kontrollzentrum für typische Aufgaben sein soll. Zentral ist dabei ein Dashboard, das es mithilfe von Widgets ermöglichen soll, die eigenen Aufgaben und Abläufe sowie den Rechner selbst besser im Blick zu behalten. Dazu gehören Anzeigen für die Auslastung von Hardwarekomponenten wie GPU, Arbeitsspeicher, Netzwerk oder CPU ebenso wie eine Übersicht zu möglichen SSH-Sitzungen, der per Klick direkt im Terminal gestartet werden können, oder eine Erweiterung für Github. Über das Dashboard sollen sich dann auch leicht Pull-Requests in verschiedenen Projekten oder ähnliches verfolgen lassen.

Rechner leicht konfigurieren

Darüber hinaus kann über das Dev Home auch der Rechner konfiguriert werden, so dass etwa schnell ein neuer Rechner mit den notwendigen Projekten aufgesetzt werden kann. Möglich macht das die Win-Get-Konfiguration, die mit YAML beschrieben werden können. Gelistet werden können damit Werkzeuge, Pakete, Abhängigkeiten oder auch bestimmte Einstellungen am Rechner. Die Konfiguration kann zusätzlich über das Dashboard auch auf der Kommandozeile durchgeführt werden.

Genutzt werden kann nun außerdem das sogenannte Dev Drive, eine spezielle Laufwerksoption für eine virtuelle Festplatte, die als Dateisystem ReFS verwendet und damit Copy-on-Write (CoW) bietet. Der in Microsoft eingebaute Defender erhält zusätzlich dazu einen Performance-Modus für das Dev Drive, der asynchron arbeitet, um die Leistung zu verbessern. Gedacht ist das Dev Drive dabei für Quellcode, Paket-Caches und Build-Artefakte, nicht für die Entwicklungswerkzeuge selbst. Beschleunigt werden soll damit das Bauen von Code.

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Das Entwicklererlebnis soll außerdem durch einige weitere Details verbessert werden. So ist der File Explorer nun eine Multi-Thread-Anwendung, was Dateioperation deutlich beschleunigen soll. Außerdem werden Anwendungen in der Taskleiste nicht mehr gruppiert, was einen schnelleren Zugriff ermöglicht. Programme lassen sich zudem per Rechtsklick auf den Eintrag in der Taskleiste schließen. Die Anzeige von Datum und der Uhrzeit kann zudem verdeckt werden, wohl um entspannter arbeiten zu können.