Microsoft: Windows 11 bekommt Task Kill in der Taskleiste zurück
Microsoft will zudem ein neues ReFS-Laufwerk in Windows 11 einführen und die Migration von PCs auf neue Hardware erleichtern.
Microsoft hat ein neues Insider-Update für Windows 11 herausgebracht. Dort sind viele Features enthalten, die bereits auf der Build 2023 vorgestellt wurden. Unter anderem werden im Build 23466 Apps die Möglichkeit bekommen, direkt von der Taskleiste aus geschlossen zu werden. Bisher muss in Windows 11 dafür der Task-Manager aufgerufen werden.
Das Feature wird direkt in das Rechtsklickmenü eingebaut. User wählen die App in der Taskleiste aus, die sie schließen möchten, und klicken dann auf Force quit. Das ist nützlich, wenn ein Programm nicht mehr reagiert oder einfach nur geschlossen werden soll, weil es zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr gebraucht wird.
Mit dem Update 23466 stellt Microsoft auch das Dev Drive vor. Dabei handelt es sich um ein neues Speicherlaufwerk, das in ReFS formatiert wird und deshalb besonders sicher vor eventuellen Datentransferfehlern oder Hardwareschäden sein soll. Auf dem Dev Drive sollen Developer frei entwickeln oder etwa auch virtuelle Maschinen laufen lassen können. Ein Laufwerk sollte mindestens 50 GByte groß sein, damit es zu einem Dev Drive formatiert werden kann. Außerdem sollten 8 GByte RAM oder mehr vorhanden sein.
Bessere Backups in Windows 11
Microsoft will mit dem neuen Insider-Patch zudem Verbesserungen beim in Windows integrierten Backupsystem vornehmen. Es soll einfacher werden, Daten von einem PC auf neue Hardware zu migrieren. Dafür wird eine neue Backup-App eingeführt, die etwa die Einstellungen und heruntergeladenen Store-Apps des alten Desktops auf neue Hardware überträgt.
Dazu kommen mehrere kleinere Funktionen und Updates. Unter anderem können Netzwerkadapter künftig innerhalb der Settings-App besser konfiguriert werden. Außerdem können Kunden ihre gespeicherten WLAN-Passwörter für bekannte Netzwerke einsehen.
Der Insider Build 23466 wird erst einmal für den Dev Channel veröffentlicht. Die Neuerungen werden also noch ein paar Wochen brauchen, bis sie bei allen Windows-11-Usern ankommen.