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Android: Microsoft teilt Windows-11-Pläne für Februar mit

Nach einer Testphase will Microsoft die Android-Unterstützung für Windows 11 für Insider freischalten. Auch die Taskbar soll verbessert werden.
/ Tobias Költzsch
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Android läuft auf Windows 11 (Bild: Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Android läuft auf Windows 11 Bild: Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft hat in einem Blogbeitrag Neuerungen für Windows 11 angekündigt. Im Februar 2022 will das Unternehmen unter anderem die Android-Unterstützung für das Betriebssystem für Nutzer freischalten.

In seinem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) spricht Microsoft-Manager Panos Panay von einer "public preview" , also einer nicht geschlossenen Vorschau. Das impliziert aber auch, dass sich die Umsetzung immer noch in einer Entwicklungsphase befindet.

Panay zufolge sollen sich Nutzer Android-Anwendungen über den Microsoft Store sowie über "Partnerschaften mit Amazon und Intel" installieren. Bislang konnten sich Nutzer in den USA testweise einige Dutzend Anwendungen über Amazons App-Market laden. Im Blog wird keine Integration von Googles Play Store genannt, was die Auswahl stark vergrößern würde.

Taskbar wird verbessert

Panay zufolge soll es zudem Verbesserungen bei der Taskbar von Windows 11 geben. So wird ein Stummschaltebutton in die Leiste integriert, außerdem soll sich das Wetter dort anzeigen lassen. Zudem können Nutzer geöffnete Fenster teilen.

Panay erwähnt nicht, ob die Taskbar dann auch Drag & Drop unterstützt oder ob Nutzer die Gruppierung von Fenstern aufheben können – beides Funktionen, die Windows 11 beim Start nicht unterstützt. Microsoft hat zudem seine beiden Anwendungen Notepad und Media Player neugestaltet. Auch diese Anwendungen werden im Februar 2022 an die Nutzer ausgeliefert.

Panay zufolge sei Microsoft mit Windows gut durch die Pandemie gekommen. Windows 10 und Windows 11 laufe ihm zufolge nun auf 1,4 Milliarden Geräten weltweit. Der PC-Markt sei während der Covid-Krise bislang stark gewachsen, was unter anderem an verstärktem Homeoffice und digitalem Lernen in Schulen liegt.


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