Microsoft: Windows 10X soll erst 2021 erscheinen

Ohne Win32-Anwendungen, dafür mit nur einem großen Update pro Jahr.

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Desktop-Hintergrund von Windows 10
Desktop-Hintergrund von Windows 10 (Bild: Microsoft)

Microsoft scheint für Windows 10X länger zu benötigen, als ursprünglich angekündigt: Die Lite-Version von Windows 10 soll im Frühling 2021 für Rechner mit einem Bildschirm erscheinen und für Dual-Screen-Geräte erst im Frühjahr 2022. Die bei Microsoft-Themen zumeist gut informierte Mary Jo Foley schreibt bei ZD-Net zudem, dass das Betriebssystem einzig UWP- und Web-Apps ausführen soll.

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Windows 10X alias Santorini wurde von Microsoft erstmals im November 2019 öffentlich benannt, denn das OS läuft auf dem Surface Neo. Zwar sagte Redmond, es handele sich um eine speziell angepasste Version des Betriebssystems, welche für die Nutzung von zwei Displays konzipiert wurde. Zuvor durchgesickerte Informationen legen aber nahe, dass Windows 10X, wie schon wie Windows 10S, vielmehr ein beschnittenes Windows 10 ist.

Von der Idee her geht die Lite-Version eher in Richtung eines ChromeOS, wozu auch die Aussage von Mary Jo Foley passt: Statt klassische Win32-Anwendungen nutzen zu können, soll Windows 10X auf Web-Apps und UWP-Software (Universal Windows Platform) aus dem Microsoft Store beschränkt sein. Zwar seien virtualisierte Container mit Win32-Anwendungen angedacht gewesen, die Performance war offenbar aber nicht überzeugend. Das mag damit zusammenhängen, dass Windows 10X primär für Geräte im Bildungsbereich und für simple Business-Geräte gedacht ist, deren Hardware vergleichsweise leistungsschwach ausfällt.

Für Windows 10 und für Windows 10X ist Mary Jo Foley zufolge künftig geplant, nur ein Feature-Update pro Jahr zu veröffentlichen. Schon 19H2 (v1909) und 20H2 waren respektive werden kleine Aktualisierungen und enthalten jeweils keine bahnbrechenden Neuerungen. Gerade in Anbetracht der teils gehäuft auftretenden Probleme könnten weniger Feature-Updates hilfreich für Microsoft und Betriebssystem-Nutzende sein.

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