Microsoft: Windows 10 wird als empfohlenes Upgrade verteilt

Immer mehr Windows-Anwender sollen auf Windows 10 wechseln. Das hat sich Microsoft vorgenommen und beginnt damit, das neue Betriebssystem als empfohlenes Upgrade zu verteilen.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows 10 wird als empfohlenes Upgrade angeboten.
Windows 10 wird als empfohlenes Upgrade angeboten. (Bild: Shannon Stapleton/Reuters)

Empfohlen statt optional, das ändert sich bei der Verteilung des Upgrades auf Windows 10. Bisher war das Upgrade auf Microsofts aktuelles Betriebssystem in der Rubrik optional einsortiert, wenn Anwender bisher Windows 7 oder 8.1 verwendet haben. Jetzt hat Microsoft damit begonnen, Windows 10 als empfohlenes Upgrade zu verteilen, sofern die automatischen Updates aktiviert sind. Nicht alle Nutzer werden diese Umstellung sofort bemerken, so dass es einige Tage dauern kann, bis die Änderung bei allen Anwendern angekommen ist.

Microsoft will mehr Windows-10-Nutzer

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Mit diesem Schritt will Microsoft Kunden, die sich bereits für das kostenlose Upgrade registriert haben, den Wechsel auf das neue Betriebssystem vereinfachen. Wer sich nicht dafür angemeldet hat, dürfte das Upgrade demnach nicht angezeigt bekommen.

Das Upgrade wird auch weiterhin nicht automatisch installiert, der Nutzer muss in jedem Fall erst zustimmen, bevor es eingespielt wird, versichert Microsoft in einer Stellungnahme. Zudem erhalten Nutzer die Möglichkeit, bis zu 31 Tage nach der Installation von Windows 10 auf die vorherige Windows-Installation zurückzukehren.

Microsoft bietet das Upgrade auf das neue Betriebssystem für Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 noch rund ein halbes Jahr kostenlos an. Wer bis dahin nicht auf Windows 10 gewechselt ist, muss dann für eine Lizenz zahlen. Damit will Microsoft erreichen, dass Windows-Nutzer besonders schnell auf das neue Betriebssystem wechseln.

Bisheriges Vorgehen von Microsoft stößt auf Kritik

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Die bisherige Art der Verteilung des Windows-10-Upgrades brachte Microsoft Kritik ein: So werde die 6 GByte große Upgrade-Datei auch dann heruntergeladen, wenn Anwender dem nicht zugestimmt hätten. Es würde genügen, die automatischen Updates zu aktivieren. Microsoft will damit den Wechsel auf Windows 10 vereinfachen.

Wenn der Anwender sich entschließt, auf Windows 10 zu wechseln, muss er nicht warten, bis das Upgrade heruntergeladen ist, sondern kann sofort mit der Installation des Betriebssystems beginnen. Auf Nutzer ohne unbegrenztes Datenvolumen könnten damit zusätzliche Kosten zukommen. Aber auch Anwender mit geringem freiem Speicherplatz zeigen sich verärgert, weil die Installationsdateien dringend benötigten Speicherplatz belegen. Nur mit dem Löschen der Installationsdateien lässt sich das Problem nicht abstellen, weil der Download dann einfach wieder beginnt.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg will juristisch gegen Microsofts Prozedere vorgehen. Diese Geschäftspraxis sei nach Ansicht der Verbraucherschützer inakzeptabel, da sie eine unzumutbare Belästigung darstelle. Microsoft wurde daher von den Verbraucherschützern abgemahnt.

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crazypsycho 08. Feb 2016

Meist haben Notebooks Standardkomponenten. Die bekommt man direkt vom jeweiligem...

crazypsycho 08. Feb 2016

Wobei es mittlerweile eher unüblich ist Programme nicht auf die Windows-Partition zu...

Anonymer Nutzer 04. Feb 2016

omfg...

Anonymer Nutzer 04. Feb 2016

Nix, weil TCPA eine Hardware Entwicklung ist. Aber er wollte halt mal gerne Windows...

Anonymer Nutzer 03. Feb 2016

Doch, ist nötig: https://www.freeware.de/windows-10/tipp/windows-10-reservieren-so-geht-s



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