Microsoft: Windows-10-Update erzeugt Bluescreen auf HP-PCs

Schuld daran soll Windows Defender sein. Dagegen hilft, das System zurückzusetzen und Windows Update verübergehend zu pausieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Blue Screens sind nie eine gute Nachricht.
Blue Screens sind nie eine gute Nachricht. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Ein neues Windows Update sorgt wohl derzeit dafür, dass vorkonfigurierte HP-Omen-PCs ohne zunächst erkennbaren Grund abstürzen und einen Blue Screen of Death (BSOD) erzeugen. Die Fehlernachricht ist bei vielen betroffenen Geräten gleich:"KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED". Sollte dieser Crash auftreten, hilft nur ein Neustart des Systems. Über das Problem berichtet in HP-Forenthreads eine ganze Gruppe, die Omen-Systeme nutzt.

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Die Lösung hat HP mittlerweile selbst entwickelt. Das Patchpaket HP Software Component 4.1.4.3079 soll den Bluescreen beheben und damit die Probleme beseitigen. Dessen Wirkung bestätigt die Community im Forum Askwoody.com.

Einige Personen konnten den Crash verhindern, indem sie keine Windows-Updates installieren und diese zunächst in den Systemeinstellungen von Windows 10 herauszögern. "Um zu verhindern, dass das noch einmal passiert, habe ich Windows-Updates für die maximale Dauer ausgesetzt", schreibt Forenmitglied Vanguard-Anon im Thread. Auch ein Anruf beim HP-Techsupport lieferte eine ähnliche Lösung. Menschen, die das Update bereits installiert haben, müssen allerdings zunächst ihr System zurücksetzen - auf Werkseinstellungen oder einen früheren Backup-Punkt.

Windows Defender abschalten soll helfen

Das IT-Magazin Windowslatest schlägt noch eine andere Lösung vor. Mithilfe eines Registryschlüssels kann der in Windows 10 eingebaute Bedrohungsschutz abgeschaltet werden, der wohl für den Fehler verantwortlich sein soll. Dazu wird im Verzeichnis "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender" der Eintrag DisableAntiSpyware erzeugt und auf den Wert 1 gesetzt.

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Darauf folgt der Eintrag Real-Time Protection im gleichen Unterverzeichnis, der die Werte DisableBehaviorMonitoring 1, DisableOnAccessProtection 1 und DisableScanOnRealtimeEnable enthalten soll. Allerdings wird dadurch Windows Defender abgeschaltet und das eigene System ist nicht mehr darüber geschützt. Der Bluescreen soll so aber verhindert werden.

Nachtrag vom 26. Mai 2020, 8:02 Uhr

HP spielt den Patch HP Software Component 4.1.4.3079 aus, welcher das Bluescreen-Problem beheben soll. Wir haben den Artikel entsprechend ergänzt.

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MountWalker 26. Mai 2020

Die Verhaltenserkennung des Windows Defender schießt also wieder ein HP-Kernelmodul ab...

Olliar 26. Mai 2020

Könnte hilfreicher sein den BSDO zu vermeiden (der u.U. einen Datenverlust auslösen...

Schleicher 26. Mai 2020

Vielleicht keine so gute Idee den Defender zu deaktivieren? Zitat: "... Schwachstelle in...

x2k 25. Mai 2020

Also wie bei einem defekten ram oder treiber. Hmh Mit folge von : http://gallery...



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