Microsoft: Windows 10 hat Probleme mit Thunderbolt-3-Docks
Microsoft bestätigt(öffnet im neuen Fenster) den Fehler: In einigen Fällen erkennt das Betriebssystem angeschlossene Thunderbolt-3-Erweiterungsdocks nicht richtig. Daran angeschlossene Geräte funktionieren dann nicht mehr ordnungsgemäß. Allerdings muss dazu laut Microsoft eine Bedingung erfüllt sein: Der Effekt tritt anscheinend dann auf, wenn PCs aus dem S5-Hibernation-State aufgeweckt werden. Dieser Soft-State-Off schaltet das System aus. Eine Nutzersitzung wird komplett neu gestartet. Betroffen sind die Windows-Versionen 1709, 1803, 1809, 1903 und auch der aktuelle Patch 1909.
Laut einem Microsoft-Support-Beitrag treten die Probleme mit Thunderbolt-Docks in etwa fünf Prozent aller Fälle auf. Um den Fehler zu reproduzieren, muss das System zunächst mit dem Netzschalter heruntergefahren werden. Danach wird das Thunderbolt-3-Dock entfernt. Sobald der S5-State beendet ist, wird das Dock in einen freien Thunderbolt-3-Port gesteckt.
Nur ein Systemneustart soll das Problem beheben können
Nach fünf Sekunden sollte auch das Dock in einen Standby-Modus schalten. Wenn Nutzer den Computer dann anschalten, soll es vorkommen, dass angeschlossene Peripherie nicht mehr funktioniert. "In dieser Situation sollten die Geräte nicht mehr funktionieren, obwohl sie im Geräte-Manager angezeigt werden".
Es handelt sich also um einen recht speziellen Fall, der aber bei einigen Nutzern häufiger auftreten könnte – etwa wenn diese ihr Notebook stationär und mobil verwenden und daher ein Dock häufig verbinden. Das Problem kann laut Microsoft nicht durch ein erneutes Verbinden des Docks gelöst werden. Stattdessen sollten Nutzer den Computer komplett neu starten.
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