Microsoft: Windows 10 21H1 ist da und Windows 10X tot

Microsoft hat Windows 10 21H1(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, also das Betriebssystem-Update für das erste Halbjahr 2021. Die Änderungen verglichen mit 20H2 sind relativ überschaubar, Microsoft selbst listet nur drei Bullet Points in seinem Blog-Eintrag.
So unterstützt Windows Hello zur biometrischen Authentisierung mit dem 21H1-Update auch externe Kameras als primäre Quelle, sofern eine solche parallel zu einer internen - etwa bei einem Notebook - angeschlossen ist. Bei Windows Hello können sich Personen mit ihrem Gesicht anmelden und das Gerät so entsperren.
Der Windows Defender Application Guard (WDAG) soll für eine bessere Performance angepasst werden. Dabei werden Dokumente oder Dateien in einer virtualisierten Umgebung und vom Rest des Betriebssystems abgegrenzt geöffnet, um als zusätzliche Sicherheitsebene zu dienen. Ein WDAG-Container etwa soll nicht mehr als bis zu 1 GByte RAM belegen.
Download in Wellen oder per Tool
Außerdem wurde das Kopierkommando Robocopy verbessert, wenn Daten von 400 MByte Größe oder mehr kopiert werden. Wenn Kunden ein Office-Dokument mit SMB-Shared-Link oder UNC-Pfad öffnen, sollte die Software nun auch nicht mehr eine Minute lang für den Startvorgang brauchen. Hinzu kommt eine optimierte Performance für den Windows Management Instrumentation (WMI) Group Policy Service (GPSVC) für Remote-Arbeit, also etwa für die Wartung von Geräten im Homeoffice.
Windows 10 21H1 alias v19043 ist per ISO-Datei verfügbar, alternativ per Media Creation Tool(öffnet im neuen Fenster) oder über den Update Assistant(öffnet im neuen Fenster) . Alternativ kann der Download per Windows Update angestoßen werden, sofern Windows 10 v2004 installiert ist. Wie üblich wird aber auch Windows 10 21H1 in Wellen verteilt.
Aus für Windows 10X
Zu Windows 10X sagt Microsoft(öffnet im neuen Fenster) , dass ein Subset-Betriebssystem nicht der richtige Weg ist. Faktisch ist Windows 10X damit tot, was wohl auch bedeutet, dass Geräte wie das Surface Neo eingestellt wurden. Stattdessen sollen Ideen von Windows 10X in das reguläre Windows 10 und weitere Microsoft-Produkte einfließen, so wie mit den App-Containern bereits geschehen.
Für das zweite Halbjahr ist Windows 10 21H2 alias Cobalt geplant, zudem arbeitet Microsoft an Project Sun Valley , um unter anderem Symbole von Windows 95 per Redesign zu entfernen.



