Microsoft: Windows 10 2004 hat Probleme mit Systemwiederherstellung

Ein beschädigtes Installationsimage verhindert, dass sich PCs auf den Werkszustand zurücksetzen lassen. Es gibt allerdings eine Lösung.

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Windows 10 lässt sich in einigen Fällen nicht zurücksetzen.
Windows 10 lässt sich in einigen Fällen nicht zurücksetzen. (Bild: Pixabay.com)

"Problem beim Zurücksetzen des PCs. Es wurden keine Änderungen vorgenommen": Diese Nachricht taucht in einigen Fällen auf, wenn ein Gerät mit Windows 10 auf den Werkszustand zurückgesetzt wird. Microsoft hat nun bekanntgegeben, dass dies wohl ein Inkompatibilitätsproblem der Version 2004 mit bestimmten Hardwarekonfigurationen ist.

Microsoft hat eine Lösung bekanntgegeben. Über das Tool Deployment Image Servicing and Management (DISM) kann ein fehlerhaftes Installationsimage analysiert und gegebenenfalls repariert werden. Das ist auch hier möglich: Dazu wird die Eingabeaufforderung cmd mit Adminrechten gestartet. Anschließend werden der Befehl und die Argumente dism /online /cleanup-image /restorehealth ausgeführt. Das System muss zudem neu gestartet werden.

DISM repariert Windows-Installation

Da hier ein Verzeichnispfad fehlt, wird Windows Update für die Überprüfung des installierten Windows-Images genutzt. Möglicherweise muss ein Pfad bei alternativen Update-Quellen wie lokalen Images angepasst werden, sollte Windows Update nicht zur Verfügung stehen. Zuvor kann zudem mit /checkhealth statt /restorehealth geprüft werden, ob überhaupt Fehler mit der Windows-Installation vorliegen. Eine Dokumentation zu DISM hat Microsoft in einem separaten Wiki zusammengefasst.

Microsoft verrät nicht, was genau der Fehler ist, der die fehlerhafte Wiederherstellung verursacht, nur dass dies mit Version 2004 zusammenhängt, die ab April 2020 auf Windows-Geräten verteilt wurde. Da das Problem anscheinend per DISM behoben werden kann, sind ein fehlerhafter Installationsprozess und ein daraus resultierendes beschädigtes Windows-Image hier nicht auszuschließen.

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