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Microsoft: Wer zu spät kommt, den bestraft Teams

Wer nicht pünktlich in eine Videokonferenz kommt, könnte künftig ausgesperrt werden.
/ Moritz Tremmel
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Microsoft Teams will gesperrte Meetings einführen. (Bild: Alexandra Koch/Pixabay)
Microsoft Teams will gesperrte Meetings einführen. Bild: Alexandra Koch/Pixabay

Wer regelmäßig in Meetings ist, kennt es: Alle sitzen um den Tisch und warten auf die letzten Kollegen und Kolleginnen, die noch schnell irgendwas machen mussten. Nach mehreren Rufen beginnt man das Meeting, bis besagte Angestellte reinschleichen und "Tschuldigung" oder "Sorry" murmeln.

Mit der Corona-Pandemie hat sich das Problem nicht verändert, sondern ins Internet verlagert. Denn besagte Kollegen und Kolleginnen kommen nun zu spät zur Videokonferenz, wenn diese schon im Gange ist. Der Videokonferenz-Dienst Teams von Microsoft möchte hier Abhilfe schaffen.

Zwar deaktiviert Teams das Mikrofon standardmäßig, wenn einem Meeting mit bereits mehreren Teilnehmenden beigetreten wird. Das hindert viele jedoch nicht daran, dieses wieder einzuschalten und mitten in die Konferenz zu platzen und statt ein "Sorry" zu murmeln, das bestenfalls kaum stört, laut zu verkünden, dass man jetzt auch da sei.

Roadmap für Teams kündigt das Sperren von Meetings an

Auf einer Roadmap für Teams hat Microsoft nun ein entsprechendes Feature angekündigt(öffnet im neuen Fenster): Meetings sollen gesperrt werden, um weitere Beitritte zu verhindern. Sperren beispielsweise die Chefs das Meeting, müssen die Zuspätkommenden draußen bleiben.

Obendrein können die Meetings auch gesperrt werden, um sicher zu gehen, dass nur die Teilnehmenden in der virtuellen Konferenz sind, die auch dort sein sollen und sich nicht weitere Leute einklinken, die das Besprochene möglicherweise nicht mitbekommen sollen. Wer dennoch versucht beizutreten, solle einen Hinweis erhalten, dass das Meeting gesperrt ist, schreibt Microsoft in seiner Roadmap. Die Funktion soll im Mai erscheinen.

Erst kürzlich kündigte Microsoft an, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Videocalls in Teams einzuführen. Zunächst soll die Funktion jedoch nur für Videocalls zwischen zwei Personen zur Verfügung stehen. Konferenzen sollen später verschlüsselt werden. Kurz vor Weihnachten hatte der Messenger Signal Ende-zu-Ende-Verschlüsselte Videocalls mit bis zu fünf Teilnehmenden eingeführt.


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