Microsoft: Vorschau auf .Net 6 soll alle Plattformen vereinen

Mit .Net 6 will Microsoft seine Entwicklungsplattformen endlich wie geplant vereinen. Dazu wird Xamarin integriert.

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.Net läuft dank Xamarin künftig auch auf iPhones.
.Net läuft dank Xamarin künftig auch auf iPhones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Microsoft arbeitet schon länger daran, die APIs des alten .Net Frameworks auf das neue .Net Core zu portieren und auch andere mit .Net verbundene Techniken zu vereinheitlichen. Mit dem kommenden .Net 6 will der Hersteller dies abschließen, wie es in der Ankündigung der nun verfügbaren ersten Vorschauversion heißt. Die Version biete außerdem zahlreiche Verbesserung für die Nutzung in der Cloud, auf dem Desktop sowie auf Mobilgeräten.

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In der Ankündigung heißt es: "Mit .NET 6 können Sie die Apps erstellen, die Sie erstellen möchten, für die Plattformen, auf die Sie abzielen möchten, und auf den Betriebssystemen, die Sie für die Entwicklung verwenden möchten". Dafür erweitere Microsoft vor allem das, was mit .Net möglich ist. Das Team integriere etwa die Techniken von Xamarin, um .Net auf Android, iOS und MacOS zu bringen. Auch werde die freie Mono-Laufzeitumgebung verwendet, die ursprünglich als .Net-Nachbau für Linux gestartet ist. Microsoft hatte den Mono-Sponsor Xamarin vor rund fünf Jahren übernommen.

Erweitert werde auch der Umfang von Blazor, mit dem Web-Apps erstellt werden können. Die Technik soll künftig Web- und native UIs kombinieren können. Darüber hinaus soll das Erstellen plattformübergreifender UIs, also etwa für Android und iOS vereinfacht werden. Die als Web-App erstellten Blazor-Anwendungen sollen darüber hinaus vollständig als Desktop-Anwendung genutzt werden können.

Mit dem kommenden .Net 6 will Microsoft seine Unterstützung für 64-Bit ARM weiter ausbauen und verstärkt auch die Profile-Guided Optimization (PGO). Bei Letzterem handelt es sich um Compiler-Optimierung, die auf der tatsächlichen Nutzung und Ausführung von Anwendungen basiert. Mit .Net 6 will das Team die dazu notwendigen Trainingsdaten leichter für andere nutzbar und veränderbar machen wie etwa für Red Hat. Die Daten sollen dann außerdem für den JIT-Compiler genutzt werden.

Offene Planung, erweiterter Support für .Net 6

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Mit .Net 6 versucht sich Microsoft darüber hinaus an einer komplett offenen Produktplanung über Github. Neuerungen sollen darin nach Themen oder User-Stories und einem hierarchischen Modell sortiert werden. Das soll Einblicke darin geben, welche Funktionen Microsoft priorisiert, es aber auch für Entwicklungsteams einfacher machen, sich direkt in den Prozess einzubringen. Für das .Net-Team ist solch ein Vorgehen neu und zuvor etwa mit den Open-Source-Spezialisten von Red Hat abgesprochen worden.

Um die Arbeit mit den verschiedenen Zielen zu vereinfachen, hat das zuständige Team bei Microsoft auch das SDK überarbeitet und macht viele Teile nun optional, so dass bei der Entwicklung gezielt nach dem Bedarf ausgewählt werden kann.

Mit .Net 6 läuft das Framework erstmals auch auf den neuen ARM-Chips M1 von Apple, die Unterstützung dafür wird aber noch als Alpha-Status bezeichnet, da dafür viele Anpassungen notwendig sind. Die stabile Veröffentlichung von .Net 6 ist für November 2021 vorgesehen. Die Version soll außerdem Langzeitsupport erhalten und drei Jahre lang gepflegt werden.

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