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Microsoft: Visual Studio ermöglicht Programmierung für Linux

Dank einer Erweiterung für Visual Studio können nun leicht Anwendungen in C++ für Linux erstellt werden. Microsoft bietet dafür aber keinen Cross-Compiler, sondern einen interessanten Trick, der mit dem Windows-Subsystem für Linux ausgebaut werden könnte.

Artikel veröffentlicht am ,
Visual Studio erleichtert die Entwicklung für Linux.
Visual Studio erleichtert die Entwicklung für Linux. (Bild: Microsoft)

Mit sogenannten Cross-Compilern können Anwendungen auf einem Betriebssystem für ein anderes erstellt werden. Mit einer nun veröffentlichten Erweiterung für Visual Studio möchte Microsoft es ermöglichen, unter Windows Linux-Anwendungen in C++ zu programmieren - dafür kommt allerdings kein Cross-Compiler zum Einsatz, sondern eine Anbindung an ein Linux-System.

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Dazu verbindet sich Visual Studio per SSH mit einem entfernten Linux-Rechner. Neben einer Anmeldung per Passwort ist auch die Authentifizierung über Schlüssel möglich. Ist die Verbindung erfolgreich aufgebaut, wird der Quellcode auf den Zielrechner kopiert und anschließend dort mit GCC kompiliert. Der Binärcode wird dann auch auf dem Linux-System ausgeführt.

Zusätzlich zu Kommandozeilen-Anwendungen sollen mit der Erweiterung auch Programme für IoT-Geräte erstellt werden können, die meist auf Linux basieren. Darüber hinaus sollen grafische Anwendungen mittels OpenGL geschrieben werden können. In der Ankündigung zeigt Microsoft, dass diese auch grafisch dargestellt werden können, um deren Funktion zu überprüfen. In dem Beispiel wird dabei der gesamte Desktop übertragen.

Kombination mit Windows-Subsystem für Linux möglich

Damit die Erweiterung genutzt werden kann, muss auf dem Linux-Rechner ein SSH-Server laufen, und die notwendigen Werkzeuge zum Kompilieren müssen vorhanden sein. Mit dem auf der diesjährigen Build-Konferenz vorgestellten Windows-Subsystem für Linux könnte das zum Bauen benötige Linux-System zumindest theoretisch auch auf demselben Rechner wie die Visual-Studio-Instanz laufen.

Insbesondere die sonst ressourcenintensive Übertragung der Bildinhalte beim Erstellen grafischer Anwendungen für Linux könnte von der beschriebenen Kombination profitieren. Den Kommentaren in der Ankündigung zufolge ist eine derartige Integration zunächst nicht der Fokus der Arbeiten gewesen, Microsoft prüft allerdings Möglichkeiten in diese Richtung.



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hjp 03. Apr 2016

Lustig. Genau den gleichen Trick (nur in der anderen Richtung) hat vor ca. 15 Jahren eine...


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