Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft: Visual Studio 2019 legt Wert auf verbesserte Suche

Die erste Previewversion von Visual Studio 2019 soll erst einmal wohl eines machen: sich vom Vorgänger optisch abheben. Microsoft überarbeitet daher die GUI und integriert eine Echtzeitsuche in viele Teile des Programms. Entwickler können die IDE bereits ausprobieren.

Artikel veröffentlicht am ,
In Code findet man sich mit Visual Studio 2019 besser zurecht.
In Code findet man sich mit Visual Studio 2019 besser zurecht. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft stellt eine erste Previewversion der kommenden Entwicklungsumgebung Visual Studio 2019 vor. Sie bringt eine veränderte Benutzeroberfläche und Verbesserungen bei der Suche. Die findet zudem in vielen Elementen der Software Einzug, etwa dem überarbeiteten Debugging-Tool.

Stellenmarkt
  1. E.I.S. Electronics GmbH, Bremerhaven
  2. BWI GmbH, verschiedene Standorte

Beim Öffnen von Visual Studio 2019 wird Nutzern klar: Die Startseite konzentriert sich auf das Öffnen von neuen oder existierenden Projekten. Entwickler haben direkten Zugriff auf Vorlagen für verschiedene Arten von Software, etwa ein Programm für die Eingabekonsole mit .Net-Framework oder eine Windows Forms App. Mit einem Filter kann nach Vorlagen in verschiedenen Programmiersprachen oder Plattformen gesucht werden. Auch innerhalb der Editoransicht versucht Microsoft, Menüs und Einstellungen möglichst klein zu halten, damit auf dem Bildschirm mehr Platz für den eigentlichen Code bleibt.

Die Kontextsuche ist ein wichtiges Element von Visual Studio 2019: Dort suchen Entwickler nach Makros, Funktionen und Projekten. Die Suche läuft, ähnlich wie eine Websuche auf Google, in Echtzeit ab und zeigt Ergebnisse anhand der bisher getippten Begriffe an. Außerdem werden Tastaturkürzel neben gefundenen Funktionen eingeblendet. Die Suche berechnet Tippfehler wie Buchstabendreher mit ein und zeigt trotzdem sinnvolle Ergebnisse an.

Suchfunktion im Debugger integriert

Verbessert wurde auch die Fehlersuche in Quelltexten. Die IDE erkennt automatisch die Logik eines Codes und gibt Vorschläge oder Fehlerhinweise an. Entwickler können zu Hinweisen springen, indem sie auf das entsprechende Icon klicken. Darüber lässt sich auch die automatisierte Code-Aufräumfunktion erreichen. Visual Studio kann je nach Auswahl so ungenutzte Variablen entfernen, als privat deklarierte Elemente auf nur lesbar schalten und viele andere Dinge übernehmen. Die Auswahl treffen Nutzer in einem separaten Checklistenfenster. Das ist im Prinzip eine verbesserte Version des existierenden Tools Format Document in Vorgängerversionen der IDE.

Das Debugging eines Programms soll in Visual Studio 2019 wesentlich performanter laufen. Das Unternehmen spricht von bis zu 50 Prozent, je nach Größe des Projekts. Dabei baut Microsoft die Suchfunktion auch hier direkt in die Schrittübersicht ein, so dass nach Bugs gesucht werden kann. Wie tief in einem Element die Software sucht, können Entwickler selbst einstellen.

Momentan wird Visual Studio in der ersten Preview zum Direktdownload oder als Webapplikation in Azure angeboten. Weitere Details zur IDE will Microsoft in kommenden Previewversionen bekanntgeben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. For Honor für 11,50€, Anno 1404 Königsedition für 3,74€, Anno 2070 Königsedition...
  2. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...

elgooG 07. Dez 2018

Äh, das war bisher bei praktisch allen früheren Visual Studio Versionen so und der MS SQL...

elgooG 07. Dez 2018

Bitte nicht Rider mit ReSharper verwechseln. ;-) Das entspricht ganz und gar nicht meiner...

spambox 05. Dez 2018

Ja, Werbung ist notwendig, aber der Schwellwert des Erträglichen liegt bei 22 Sekunden...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

Orico Enclosure im Test: Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick
Orico Enclosure im Test
Die NVMe-SSD wird zum USB-Stick

Wer eine ältere NVMe-SSD über hat, kann diese immer noch als sehr schnellen USB-Stick verwenden: Preiswerte Gehäuse wie das Orico Enclosure nehmen M.2-Kärtchen auf, der Bridge-Chip könnte aber flotter sein.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Server Supermicro mit Chassis für 40 E1.S-SSDs auf 2 HE
  2. Solid State Drive Longsys entwickelt erste SSD nur mit chinesischen Chips
  3. SSDs Samsung 970 Pro mit 2TB und WD Blue 3D mit 4TB

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /