Microsoft verspricht: Skype erhält weiterhin neue Funktionen

Microsoft will Teams auch für den privaten Einsatz anbieten. Dennoch soll Skype weiter gepflegt werden.

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Microsoft plant weiterhin neue Funktionen für Skype.
Microsoft plant weiterhin neue Funktionen für Skype. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Skype und Teams sollen weiter parallel von Microsoft angeboten werden. Zudem wird der Konzern Skype nach wie vor mit neuen Funktionen versorgen. "Wir investieren weiterhin in Skype", sagte Jeff Teper, CVP für Microsoft 365, Venturebeat. "Sie werden einige neue Funktionen sehen."

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"Die Leute lieben Skype. Und deshalb werden wir hier nicht voreilig sein", sagte Teper. Zunächst will Microsoft in dieser Woche eine Kommunikation zwischen Skype und Teams ermöglichen. Wohl erst danach ist mit einer Teams-Version für den nicht-kommerziellen Einsatz zu rechnen.

Teper sieht dabei das Problem, dass Teams für den privaten Einsatz mehr Funktionen bieten werde als Skype - so dass sich viele für Teams statt für Skype entschieden. Dennoch wird es auch bei Skype weiterhin neue Funktionen geben. Offen ist aber noch, ob lediglich Funktionen aus Teams in Skype integriert werden oder ob das Programm eigenständige Neuerungen erhalten wird.

Zusammenarbeit zwischen Teams und Skype kommt

Zunächst will Microsoft im Mai 2020 eine Kommunikation zwischen Skype und Teams ermöglichen. Eine Zusammenarbeit zwischen Teams und Skype war bereits für März 2020 geplant gewesen, diesen Termin hielt Microsoft aber nicht ein.

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Sobald die Funktion aktiviert ist, wird es möglich sein, zwischen Teams und Skype Videokonferenzen durchzuführen, einzelne Videoanrufe und Anrufe ohne Videoübertragung zu tätigen sowie Chat-Nachrichten auszutauschen. Für eine Interaktion wird die E-Mail-Adresse benötigt, die für Skype oder Teams mit dem entsprechenden Microsoft-Konto verwendet wird. Beide Dienste nutzen die E-Mail-Adresse als Anmeldemöglichkeit.

Derzeit ist geplant, dass nur von Teams aus ein Kontakt zu anderen Skype-Konten aufgenommen werden kann. Umgekehrt wird es die Option nicht geben. Der Grund dürfte sein, dass Teams nur mit einer kostenpflichtigen Office-Lizenz nutzbar ist, während Skype in der Standardversion ohne direkte Bezahlung verwendet werden kann. Die Nutzung von Skype wird mit Werbeschaltungen finanziert.

Teams und Skype beim Datenschutz schlecht bewertet

Die Stiftung Warentest veröffentlichte diesen Monat einen Test von Videokonferenzlösungen und wertete nahezu alle im Test enthaltenen Programme aufgrund von Datenschutzbedenken ab. Das betrifft auch Microsoft Teams und Skype. Nach Angaben von Stiftung Warentest gibt es "sehr deutliche Mängel" in den Datenschutzerklärungen der Programme. Die Texte der meisten Anbieter "lassen keine ernsthafte Befassung mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erkennen".

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