Microsoft Ventures: Microsoft will Startups unterstützen
Microsoft stellt seine Startup-Förderung neu auf und gründet dazu mit Microsoft Ventures(öffnet im neuen Fenster) ein koordiniertes und globales Programm, in dessen Rahmen Microsoft junge Unternehmen mit Rat und Technik, Seed-Finanzierungen und gemeinsamen Vertriebsaktionen unterstützen will. Microsoft fasst unter dem neuen Dach alle seine bisherigen Startup-Programme zusammen.
Denn bereits seit 2008 bietet Microsoft im Rahmen des Programms Bizspark jungen Unternehmen Werkzeuge und Ressourcen an. Mehr als 75.000 Startups haben seitdem davon Gebrauch gemacht. Vor zwei Jahren startete Microsoft zudem ein Accelerator-Programm, das seitdem 114 Startups durchlaufen haben. Fast alle hätten eine Anschlussfinanzierung erhalten, so Microsoft. 2012 startete Microsoft zudem den Bing-Fonds für Seed-Investments in Startups.
Microsoft Ventures soll einen Schritt weitergehen als diese Einzelprogramme: Unternehmen sollen damit einen zentralen Einstiegspunkt bei Microsoft vorfinden.
Das beginnt bei der Microsoft Ventures Community, wo jeder mit einer Idee teilnehmen kann und weitere Ressourcen finden soll. Hinzu kommt das Bizspark-Programm, über das Microsoft Startups weiterhin Zugriff auf Produkte wie Windows und Office, Visual Studio, Windows Azure und andere gewährt.
Darüber hinaus sucht Microsoft den Schulterschluss mit rund 200 lokalen Startup-Organisationen wie Startup Bootcamp, Enterprise Ireland oder Telefonica's Wayra.
Unternehmen, die mit ihrer Idee einen Schritt weiter sind, können an dem drei bis sechs Monate laufenden Programm Microsoft Ventures Accelerator teilnehmen. Voraussetzung ist ein Team, das Vollzeit an einer Idee arbeitet, mit der sich echte Probleme technikgetrieben lösen lassen. Das Startup muss bisher weniger als 1 Million US-Dollar Kapital eingesammelt haben. Microsoft bietet das Beschleunigerprogramm derzeit in Bangalore, Peking, Paris, Seattle und Tel-Aviv sowie demnächst in Berlin, Moskau und Rio de Janeiro an und verspricht Unterstützung durch Mentoren und Experten.
Der Bing Fund wird durch das neue "Seed Funding from Microsoft Ventures" abgelöst. Damit will sich Microsoft direkt an Unternehmen in einer frühen Phase beteiligen, vorausgesetzt, diese können erste Erfolge vorweisen, wie ein brauchbares Produkt, das von Nutzern angenommen wird.



