Microsoft UWP: Die Universal Windows Platform läuft offiziell aus

Windows-Entwickler sollten sich darauf einstellen, keine Features mehr für UWP zu erhalten. Microsoft wird stattdessen WinUI 3 einführen.

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Windows-Apps werden künftig mit WinUI 3 entwickelt.
Windows-Apps werden künftig mit WinUI 3 entwickelt. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft wird künftig die Universal Windows Platform (UWP) offiziell nicht mehr mit weiteren Features versorgen. Sie wird nur noch mit Bugfixes und Stabilitätspatches ausgestattet. Das bestätigt das Unternehmen in einer Dokumentation. Damit erklärt Microsoft die UWP-Ära offiziell für beendet. Ihr folgt App-Design mit WinUI 3.

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Für diesen Zweck stellt der Konzern zudem das Windows App SDK zur Verfügung. "Wir verwenden existierende Desktop-Projekttypen als Grundlage für die App SDK, um das zu erreichen", schreibt das Team. Das SDK soll sich auf die Entwicklung von Programmen für dedizierte Windows-Desktop-PCs konzentrieren.

Bei UWP war der Ansatz etwas anders: Microsoft wollte damit ein Entwicklungsformat schaffen, das Desktop- und mobile Touchscreengeräte gleichzeitig bedient. Populär wurde die Plattform etwa mit Windows 8 und dem Einführen des Microsoft Store - damals noch Windows Store genannt.

.Net 5 und 6 nicht für UWP

Allerdings wurde UWP - welches eine Voraussetzung für Apps im Microsoft Store war - strikt von Desktop-SDKs getrennt. Dadurch wurde es schwieriger, die eigenen Programme auch in den Store zu bringen. Entsprechend wenig Angebot gibt es dort bis heute - zumindest im Vergleich zu Apples App Store und Google Play.

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Das Windows App SDK soll UWP weiterhin unterstützen. Entwickler müssen daher laut Microsoft ihre Programme nicht zwingend umstellen. Um modernere Design-Elemente und WinUI-3-Pakete nutzen zu können, ist das allerdings in Zukunft ratsam. Es werden etwa die .Net-Frameworks 5 und 6 nicht für UWP kommen.

Microsoft macht aber auch klar: WinUI 3 ist noch nicht fertig entwickelt und unterstützt einige UWP-Funktionen wie MediaElement, Printmanager und WebAuthenticationBroker bisher noch nicht. Der Konzern stellt eine komplette Liste der unterstützten Funktionen in einer Liste bereit. Bei Bedarf sollte deshalb noch mit der Migration auf die neue Plattform gewartet werden.

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