Microsoft USA & CA: Hololens Developer Edition kann angefragt werden

Microsoft ist so weit, dass sich Entwickler für die Hololens-VR-Brille nun zumindest in zwei Staaten bewerben können. Die Auslieferung soll noch im ersten Quartal 2016 erfolgen - zu einem hohen Preis und bei limitierter Verfügbarkeit.

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Die Hololens wird anfangs auch für Entwickler nur begrenzt verfügbar sein.
Die Hololens wird anfangs auch für Entwickler nur begrenzt verfügbar sein. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Für Entwickler in den USA und Kanada gibt es jetzt die Möglichkeit, sich für eines oder zwei Hololens-Systeme für Entwicklungszwecke zu bewerben. Das System, das wir auf der Build 2015 in einer frühen Fassung ausprobieren konnten, erlaubt die Einblendung von Informationen wie etwa 3D-Gebäuden in das normale Sichtfeld, so dass sich mit der Hololens frei bewegt werden kann.

Hololens funktioniert derzeit auch in der Entwicklungsversion ausschließlich in englischer Sprache. Zudem kostet ein System, wie schon länger bekannt, 3.000 US-Dollar. Maximal zwei dürfen pro Bewerbung angefordert werden. Um sich bewerben zu können, muss der Entwickler nicht nur in den USA oder Kanada ansässig sein, sondern auch im Windows-Insider-Programm angemeldet sein.

Zudem handelt es sich beim Vorbestellvorgang um einen Auswahlprozess. Je mehr Informationen ein Entwickler preisgibt, desto eher bekommt er ein System zur Verfügung gestellt. Diese können noch im ersten Quartal 2016 ausgliefert werden. Das ist allerdings kein Muss. Laut Microsoft ist der zeitliche Eingang der Bewerbung kein Kriterium für eine schnelle Auslieferung. Vermutlich will Microsoft besondere Projekte bevorzugt behandeln. Die Bewerbungsseite hinterlässt den Eindruck, dass die Geräte zunächst nur sehr beschränkt verfügbar sein werden.

Informationen zu einem SDK gibt es noch nicht. Das soll aber zur Auslieferung bereitstehen.

Derzeit ist Microsoft recht aktiv, was die Hololens angeht. So hat der Konzern mittlerweile einen Ideenwettbewerb abgeschlossen. Als Resultat wird ein Microsoft-Team den Galaxy Explorer umsetzen, der einen Blick in unsere Milchstraße erlauben soll.

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