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Microsoft und Google: Einnahmen aus der Cloud bestimmen die Geschäftsberichte

Alphabet und Microsoft übertreffen die Erwartungen. Dennoch schneidet ein Unternehmen bei Anlegern besser ab.
/ Daniel Ziegener
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Zahlen, bitte! (Bild: Firmbee/Collage Golem.de)
Zahlen, bitte! Bild: Firmbee/Collage Golem.de / Unsplash

Zwei der weltweit größten Tech-Konzerne, Alphabet(öffnet im neuen Fenster) und Microsoft(öffnet im neuen Fenster) , haben am Dienstag ihre neuesten Geschäftszahlen für das Quartal vom 1. April bis zum 30. Juni 2023 veröffentlicht. Beide Unternehmen übertrafen dabei die Erwartungen.

Alphabet erzielte im zweiten Quartal zwischen April und Juni 2023 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Milliarden US-Dollar, 7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn lag bei 18,3 Milliarden US-Dollar. Damit erholte sich das Unternehmen wieder von dem Einbruch, den man im vergangenen Jahr verbuchte .

Im Januar 2023 baute der Konzern 12.000 Stellen ab , um die Ausgaben zu senken. Dennoch verzeichnet Alphabet im Quartalsbericht zum 30. Juni 2023 mit 181.798 Beschäftigten heute fast 8.000 Angestellte mehr als vor genau einem Jahr. Das liegt auch an Übergangszeiten. "Wir gehen davon aus, dass die meisten der verbleibenden vom Personalabbau betroffenen Mitarbeiter bis Ende 2023 nicht mehr in unserem Personalbestand auftauchen werden" , heißt es im Bericht.

Cloud und KI bleiben wichtig

Googles Cloudgeschäft machte erneut einen bescheidenen Gewinn von 395 Millionen US-Dollar, nachdem die Sparte im vergangenen Quartal überhaupt erstmals ein Plus verbuchen konnte .

Microsoft beendete bereits das vierte Quartal des Jahres 2023; der Konzern beginnt sein Geschäftsjahr rechnerisch im Juni. Die Sparte Intelligent Cloud, zu der auch Azure gehört, verbuchte Einnahmen von rund 24 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 10,5 Milliarden US-Dollar.

Insgesamt lag der Gewinn bei 20,1 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 51,8 auf rund 56,2 Milliarden US-Dollar an. Dennoch zeigten sich Anleger enttäuscht. Die Aktie von Microsoft verlor(öffnet im neuen Fenster) nach Veröffentlichung der Zahlen mehr als 8 Prozent.

Neben dem Cloudgeschäft, zu dessen größten Anbietern Microsoft und Alphabet nach dem Marktführer Amazon gehören, setzen beide Konzerne auf künstliche Intelligenz. "Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, den neuen KI-Plattformwechsel anzuführen" , sagte Microsoft-CEO Satya Nadella. Auch Alphabet beanspruchte für sich, "weiterhin führend im Bereich KI" zu sein.


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