Microsoft: Umweltschutzorganisation kritisiert Xbox Series X

Wegwerfbatterien und eine hohe Leistungsaufnahme im Standby: Eine Umweltschutzorganisation übt Kritik an Microsoft wegen der Xbox Series X.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Xbox Series X
Artwork der Xbox Series X (Bild: Microsoft)

Die gemeinnützige Umweltorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC) hat Microsoft für einige vermeidbare Elemente bei der Xbox Series X kritisiert. Dabei geht es zum einen darum, dass die Konsole mit Wegwerfbatterien statt mit einem aufladbaren Akku ausgeliefert wird. Zum anderen sind die Umweltschützer nicht mit den voreingestellten Standby-Modi einverstanden.

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Die NRDC kritisiert, dass in den USA und großen Teilen der Erde - anders als in Europa - beim Installieren der Konsole die voreingestellte Auswahl für das Abschalten auf "Schnelles Hochfahren" liegt. In diesem Modus hat die Xbox Series X eine Leistungsaufnahme von rund 12 Watt (Golem.de hat den Wert gerade nachgemessen).

Mit der Einstellung "Energiesparen" liegt die Leistungsaufnahme auf rund 0,3 Watt. In diesem Modus dauert der Konsolenstart länger - 5 statt 10 bis 15 Sekunden. Außerdem prüft die Konsole dann nicht alle 24 Stunden im Hintergrund nach Aktualisierungen für ihr Betriebssystem oder für Spiele, stattdessen müssen die Nutzer das manuell erledigen.

Aber die Leistungsaufnahme ist mit "Energiesparen" eben auch signifikant niedriger. Die NRDC hatte in ihrem Blog auf Basis einer älteren Firmware noch mit einer Leistungsaufnahme von 25 bis 28 Watt gerechnet und auf dieser Basis kalkuliert, dass dadurch bis zum Jahr 2025 ein Großkraftwerk nur mit der Erzeugung von Strom für den energiehungrigeren Standby-Modus nötig wäre.

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Das stimmt nun zwar nicht mehr, aber dennoch könnte man durch eine andere Vorauswahl in den USA die Umwelt spürbar schonen. Die NRDC weist darauf hin, dass auf der Playstation 5 der Ruhemodus (das Gegenstück zum "Schnellen Hochfahren") weniger als 1 Watt an Leistung aufnimmt.

Die NRDC kritisiert außerdem, dass Microsoft der Xbox Series X/S zwei nicht aufladbare Batterien für den Controller beilegt - das war schon bei früheren Konsolen des Herstellers der Fall.

Microsoft verteidigt sich in einer Stellungnahme bei Ars Technica damit, dass die Anwender ja die Wahl hätten, anstelle von Batterien mit ebenfalls verfügbaren Akkus zu spielen oder das Gamepad per Kabel mit Strom zu versorgen.

Das stimmt, und immerhin können durch das zu öffnende Batteriefach die Akkus nach Belieben ausgetauscht und ersetzt werden - anders als beim Dualsense der PS5. Dennoch liegen eben jeder Xbox immer zwei Batterien bei, die früher oder später entsorgt werden müssen.

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SkyBeam 18. Jan 2021

Wechselbatterie in Standardgrösse wäre immer gut. Eine 18650 ist aber zu dick für viele...

Hotohori 18. Jan 2021

Also ich hab die Kritik so verstanden, dass eben jeder Konsole 2 normale Batterien...

lost_bit 18. Jan 2021

Kam mir auch etwas verdreht vor

Lingworm82 18. Jan 2021

Ich hatte 24 Sekunden gelesen. Ist ja auch egal. Es ist nur sehr bedauerlich, dass die...



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