Abo
  • Services:

Microsoft: Umbau am DOM-Tree beschleunigt Edge-Browser

Mit dem Edge-Browser verabschieden sich die Microsoft-Entwickler von den unnötigen Altlasten im Internet Explorer. Nun wird auch eine Kernkomponente des Browsers völlig umgestaltet, was zu Leistungssteigerungen und weniger Fehlern führt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der DOM-Tree war in den Browsern von Microsoft nicht wirklich immer ein Baum.
Der DOM-Tree war in den Browsern von Microsoft nicht wirklich immer ein Baum. (Bild: Microsoft)

Zentrale Komponente jedes Browsers ist das DOM beziehungsweise dessen interne Repräsentation. Letztere ist inzwischen üblicherweise eine Baumstruktur, doch als Microsoft begonnen hatte, das DOM vor über 20 Jahren im Internet Explorer umzusetzen, war dies schlicht noch nicht nötig. Das führte über die Jahre zu einem immer komplexeren DOM, das die Programmierer von Microsoft für den Edge-Browse nun völlig überarbeitet haben, wie sie in einem Blogeintrag schreiben.

Stellenmarkt
  1. Power Service GmbH, Köln
  2. SEAL Systems AG, Röttenbach bei Erlangen, Roßdorf bei Darmstadt

Der Verzicht auf Altlasten aus dem Code des Internet Explorers habe dazu geführt, dass der Edge-Browser nun tatsächlich einen DOM-Tree nutzt, der die moderne DOM-API deutlich besser repräsentiert als die alten, textbasierten Datenstrukturen mit ihren vielen darüberliegenden und komplizierten Schichten.

Erster Schritt bei der Neugestaltung des DOMs sei es gewesen, die Zugriffs-API dafür zu gestalten, wobei einige Details der Baum-Repräsentation bei der Verwendung der API versteckt werden. Nachdem der Edge-Code in mehreren Personenjahren Arbeit auf die neue API angepasst worden ist, konnte das Team letztlich die interne Kernstruktur des DOM völlig neu gestalten.

Vor den Umbauarbeiten ließen sich rund 30 Prozent aller Zuverlässigkeitsprobleme des Browsers auf Fehler im DOM zurückzuführen. Nun seien es nur noch rund zehn Prozent. Darüber hinaus sei der Browser mit dem Creators Update von Windows 10 auch noch deutlich schneller als vorher. Künftig will sich das Team einigen weiteren Subsystemen des Browsers widmen, die direkt auf dem DOM aufbauen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€
  3. (-20%) 47,99€
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

FreiGeistler 21. Apr 2017

Gruppenrichtlinien. Keine Ahnung. Aber vermutlich wirst du im Edge noch mehr getrackt.

MFGSparka 21. Apr 2017

Auf Äußerungen von "IT-Administratoren" sollte man nichts geben. Ich kann mir ähnliches...

Hello_World 21. Apr 2017

Vor fünf Jahren vielleicht...

Hello_World 21. Apr 2017

Ja genau, deswegen entwickelt Mozilla mit Servo auch die einzige langfristig...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /