Microsoft-Übernahme: Activision-Blizzard-Verkauf nimmt letzte Hürde
Der geplante Verkauf von Activision Blizzard an Microsoft für 69 Milliarden US-Dollar kann offenbar wie geplant zum 18. Juli(öffnet im neuen Fenster) stattfinden. Ein Berufungsgericht hat einen erneuten Antrag der FTC (Federal Trade Commission) abgelehnt, der den Verkauf zum geplanten Datum verhindern sollte. Die Richterin Jacqueline Scott entschied bereits in einem früheren Verfahren im Sinne Microsofts entschieden.
Das Gericht folgt der Argumentation der FTC nicht und sieht keine Notwendigkeit(öffnet im neuen Fenster), den Verkauf erneut kurzfristig zu stoppen. Damit kann die von Microsoft gesetzte Deadline zum 18. Juli mutmaßlich eingehalten werden. Weitere Möglichkeiten, den Verkauf zu stoppen, hat die FTC vorerst nicht, jedoch ist für August eine weitere Anhörung angesetzt.
Durch die erneute ablehnende Haltung des Gerichts stehen die Chancen, dass der Verkauf auch langfristig Bestand haben wird, für Microsoft insgesamt gut. Falls Microsoft den Verkauf nicht vor dem 18. Juli abschließen kann, droh eine Vertragsstrafe von drei Milliarden US-Dollar. Unabhängig vom Kauf des Unternehmens bestehen nach wie vor weitere Rechtsfragen, die es in den kommenden Monaten zu klären gilt.
Weitere Anpassungen könnten durch britische Behörden erzwungen werden
Die CMA (Competition and Markets Authority) im Vereinigten Königreich hat Microsoft weitere Zeit eingeräumt, um Änderungsvorschläge zur Übernahme(öffnet im neuen Fenster) zu präsentieren. Im Fokus steht dabei weiterhin die Spieleserie Call of Duty, was laut Sony durch die Übernahme zu einem Exklusivtitel werden könnte, da Sony und Playstation Kunden von Microsofts Cloudgaming-Diensten ausgeschlossen sind.
Xbox Chef Phil Spencer hat dazu bereits unter Eid ausgesagt, dass es keine Pläne gebe(öffnet im neuen Fenster), Call of Duty auf der Playstation nicht mehr anzubieten. Sollte der Verkauf abgeschlossen sein, werde Microsoft den Titel für weitere zehn Jahre auf der Playstation anbieten, ohne Einschränkungen. Auch zukünftige Nachfolger der PS5 sollen weiterhin mit dem Franchise versorgt werden.
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