Microsoft: Typescript-Version 4.0 veröffentlicht

Die neue Version von Microsofts Typescript bringt einige Erweiterungen und Features, aber keine umwälzenden Änderungen.

Artikel veröffentlicht am ,
TypeScript 4.0
TypeScript 4.0 (Bild: wordclouds.com)

Die Liste der Neuerungen in Version 4.0 von Microsofts Programmiersprache Typescript ist nicht lang, einige wenige können ein paar Änderungen erfordern. Manches davon ist aber wirklich praktisch. Ob dafür wirklich eine neues Major Release nötig gewesen wäre, wird nicht nur auf Reddit gefragt.

Stellenmarkt
  1. Funktionsentwickler (w|m|d) Elektronik Automotive
    SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG, Ratingen
  2. Bilanzkreismanager (m/w/d)
    VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken
Detailsuche

So gibt es in der neuen Version variadische Tupel, Elemente in Tupel können ein Label bekommen und Flow Control kann die Typen von Properties in Klassen bestimmen, wenn noImplicitAnynoImplicitAny aktiviert ist. Bei den Assignment-Operatoren kommen drei bisher fehlende dazu: So gibt es nun &&=, ||= und ??=. Die Operatoren sind dabei Short Circuit, der rechte Teil wird also nur dann ausgewertet, wenn der erste das Ergebnis nicht schon final bestimmt. In Catch Clauses kann der Typ der Variable nun als unknown spezifiziert werden, was mehr Typsicherheit bietet, weil es Type Checks erfordert, bevor Operationen ausgeführt werden können. Und JSX stellt für die Fragmente eine Option zur Verfügung, um eine angepasste Fragment Factory zu benutzen.

Zudem wurde das Refactoring erweitert. Manche Muster können in der Version 4.0 in Optional Chaining und Nullish Coalescing konvertiert werden. Im Editing Support werden mit /** @deprecated * markierte Deklarationen nun durchgestrichen angezeigt.

Da die Startupzeiten des Editors für große Projekte zu schlecht waren, wurde als Problem der Prozess Programm Construction ausgemacht - der Parser, der das gesamte Projekt mit allen Dependencies einliest. Bis dieser Prozess fertig ist, stehen viele Editorfunktionen bisher nicht zur Verfügung. Deshalb wurde ein Partial Semantic Mode eingeführt, der erst einmal nur das Geparste zur Verfügung stellt, was im Editor geöffnet ist, und sich erst dann um das große Ganze kümmert. So dauert es auch bei großen Projekten nur Sekunden, bist wenigstens der Partial Mode bereitsteht und damit Funktionen wie Quickinfo oder vorgeschlagene Vervollständigungen verfügbar sind, während das komplette Projekt im Hintergrund noch geladen wird.

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

So weit, so harmlos. Es gibt aber auch ein paar codebrechende Änderungen: lib.d.ts-Deklarationen haben sich geändert, Properties, die Accessors überschreiben, sind genauso ein Fehler wie Accessores, die Properties überschreiben, Operanden für delete müssen nun entweder any, unknown, never oder optional sein und die Node Factory wurde als depricated erklärt.

Wieso es die neue Typescript-Webseite in die Änderungsliste geschafft hat, ist ein Rätsel. Jedenfalls ist sie von Grund auf neu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /