Microsoft-Typescript: Neue Programmiersprache für Web-Apps

Microsoft hat mit Typescript eine neue Programmiersprache für das Web vorgestellt, die Entwickler statt Javascript nutzen sollen. Eine Konkurrenz für Javascript ist Typescript dennoch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Typescript erweitert die Javascript-Syntax.
Typescript erweitert die Javascript-Syntax. (Bild: Screenshot Golem.de)

Mit Typescript will Microsoft die Javascript-Entwicklung in großem Maßstab ermöglichen und erweitert Javascript um Funktionen wie Typenüberprüfung, statische Analyse, explizite Schnittstellen und Best-Practices.

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Dabei ist Typescript eine Obermenge von Javascript, so dass sämtlicher Javascript-Code in Typescript weiterverwendet werden kann. Umgekehrt wandelt der Typescript-Compiler Typescript in standardkonformes Javascript um. Typescript erweitert lediglich die Syntax um Mittel, die sich bei der Entwicklung großer Applikationen in verteilten Teams in anderen Sprachen bewährt haben. Typescript ist also eher eine Konkurrenz für Ansätze wie Coffeescript als für Javascript.

Beispielsweise lassen sich Variablen in Typescript mit festen Typen versehen, so dass Fehler schon beim Kompilieren in Javascript auftreten, statt unentdeckt zu bleiben und erst beim Ausführen der App sichtbar zu werden. Die Vergabe von Typen ist dabei optional, so dass bestehender Javascript-Code unverändert in Typescript genutzt werden kann.

Mit sogenannten Declare-Dateien kann aber auch bestehender Code um Typen erweitert werden, ohne dass dazu der eigentliche Code verändert werden muss. Dazu werden die Typenzuordnungen in einer zusätzlichen Declare-Datei abgelegt, in der so auch die Schnittstellen beschrieben sind. Der Ansatz erlaubt es, Bibliotheken wie jQuery in Typescript mit statischen Typen zu nutzen.

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Typescript unterstützt für eine bessere Kapselung die Deklaration von Klassen und Vererbung. Zudem lassen sich zur besseren Modularisierung Namensräume nutzen, um Module zu gruppieren. Die Syntax entspricht dabei dem aktuellen Entwurf von ECMAScript 6.

Typescript für Visual Studio 2012

Zusammen mit der Vorstellung von Typescript hat Microsoft auch ein passendes Plugin für Visual Studio 2012 veröffentlicht: Typescript for Visual Studio 2012. Das Plugin unterstützt Code-Navigation, Refactoring, statische Fehlermeldungen und Intellisense-Hinweise.

Über seine Tochter Microsoft Open Technologies stellt Microsoft Beispiele für Typescript-Unterstützung in anderen Editoren zur Verfügung, darunter Sublime Text, Emacs und Vim.

Typescript ist offen

Microsoft stellt die Sprache Typescript unter dem Open Web Foundation's Final Specification Agreement (OWFa 1.0) zur Verfügung. Microsofts Compiler-Implementierung steht unter der Apache-2.0-License und kann im Quellcode auf Codeplex heruntergeladen werden. Dort soll Typescript nun auch offen weiterentwickelt werden. Microsoft bietet auch an, Typescript der ECMA zur Standardisierung zu übergeben.

Eine frühe Vorschauversion von Typescript steht unter typescriptlang.org zur Verfügung. Dort finden sich auch umfangreiche Informationen rund um die neue Sprache. Eine Einführung in Typescript gibt Microsoft-Fellow Anders Hejlsberg auf Channel 9.

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mav1 03. Okt 2012

Bei manchen Aussagen hier kann man kaum glauben, dass sie von angeblichen "Entwicklern...

Paykz0r 02. Okt 2012

Das Beispiel hinkt, weil DOM nicht zu verwechseln mit Javascript ist. Wenn man bsw...

tomate.salat.inc 02. Okt 2012

Habe zwar noch nix mit Coffeescript großartig gemacht. Aber da kannst du auch deinen JS...



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