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Microsoft: TV-Streaming auf Xbox Live künftig offenbar ohne Gold

Künftig müssen Besitzer einer Xbox 360 oder One möglicherweise nicht mehr zwingend doppelt zahlen, wenn sie TV-Streamingdienste wie Netflix oder Hulu nutzen wollen. Laut einem US-Medienbericht sorgt der Konkurrenzdruck für ein Umdenken bei Microsoft.

Artikel veröffentlicht am ,
Xbox Live
Xbox Live (Bild: Microsoft)

Mehrere namentlich nicht genannte Mitarbeiter von Microsoft haben dem US-Magazin Ars Technica gesagt, dass es auf Xbox 360 und One eine Änderung des Geschäftsmodells geben wird. Künftig soll es nicht mehr nötig sein, auf den Konsolen für die Verwendung von Diensten wie Netflix und Hulu eine Gold-Mitgliedschaft zu besitzen, die je nach Laufzeit um die fünf US-Dollar oder Euro kostet. Dazu kommen dann noch die Kosten für das Streaming selbst.

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Statt der Sender sollen möglicherweise einige andere Dienste künftig nur noch mit Gold nutzbar sein. Sinnvoll aus Sicht von Microsoft wäre vermutlich, wenn konsolenexklusive Angebote nur kostenpflichtig zugänglich wären. Denkbar wäre das bei der geplanten hauseigenen Halo-Serie von Steven Spielberg oder der Dokumentation über die Suche nach den verschollenen E.T.-Spielen von Atari.

Laut Ars Technica wird die Umstellung des Geschäftsmodells möglicherweise auf der Spielemesse E3 verkündet, die Anfang Juni 2014 in Los Angeles stattfindet. Die große Microsoft-Pressekonferenz ist für den 9. Juni 2014 geplant.

Grund für die Änderung soll sein, dass die Kunden über eine ganze Reihe von Plattformen wie Apple TV oder Amazons Fire TV sowieso Zugriff auf Netflix und ähnliche Angebote haben. Außerdem ist die Xbox One - anders als die Xbox 360 - im wichtigen US-Markt nicht die Nummer Eins unter den neuen Konsolen. Derzeit liegt die Playstation 4 vorne.

Die Entscheidung, Streaming nur in Verbindung mit Gold anzubieten, soll noch auf den Ex-Xbox-Chef Don Mattrick zurückgehen, der seit knapp einem Jahr für Zynga arbeitet. Mattrick gilt auch als derjenige, der dafür gesorgt hat, dass die Xbox One nur mit Kinect verkauft wird - was sowohl von Brancheninsidern als auch von Spielern immer wieder kritisiert wird, weil das Zubehörteil derzeit kaum Nutzen bringt, aber den Preis für die Konsole hoch hält.

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Grimreaper 13. Mai 2014

Naja, ich vermute mal, die leichten Performance-Nachteile der XBox1 werden dann mit dem...

Endwickler 13. Mai 2014

Ich schrieb nicht von Spielen sondern von einer Fernsehproduktion. http://www...

zerocoolz 13. Mai 2014

(kwT)


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