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Microsoft Teams: Skype for Business Online verschwindet 2021

Skype for Business Online wird in Zukunft in die Chatsoftware Microsoft Teams integriert. Im Jahr 2021 wird die Software komplett abgeschaltet. Bis dahin haben Kunden Zeit, zu migrieren. Microsoft will deshalb mit neuen Funktionen in Teams animieren.
/ Oliver Nickel
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Skype for Business Online verschwindet ab 2021. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Skype for Business Online verschwindet ab 2021. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Microsoft wird den Webdienst Skype for Business Online einstellen. Bis zum 31. Juli 2021 haben Nutzer noch Zeit, auf ein anderes Programm umzustellen. Danach wird der Dienst komplett abgeschaltet. Bis dahin sollen Anwender keine Änderungen oder Einschränkungen spüren. Allerdings werden wohl Office-365-Neukunden ab dem 1. September 2019 automatisch auf die Chatsoftware Teams umgestellt. Die Änderungen betreffen nicht die Endkundenversion von Skype oder Skype For Business Server. Das schreibt Microsoft in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) .

In der Zukunft will der Hersteller seine Software Teams als zentrales Kommunikationstool bei Kunden etablieren: "Teams ist nicht nur ein Upgrade von Skype for Business Online, es ist ein mächtiges Werkzeug, das die Tür für eine komplett neue Methode, Unternehmen zu führen, öffnet" , bewirbt das Unternehmen sein Programm. Teams ist, ähnlich wie Slack, eine Sammlung verschiedener Tools: Sprachchat, Videochat, Textchat, Wiki und auch eine Austauschplattform von Dateien. Die Software ist in Office 365 integriert und kann von dort aus verwaltet werden.

Neue Funktionen für Teams noch 2019

Um Nutzer zur Migration zu bewegen, wird Microsoft Teams um diverse Funktionen erweitert. Am Ende des Jahres 2019 soll es die Möglichkeit geben, temporäre Chatkanäle zu erstellen, die beispielsweise einen Tag lang aktiv sind. In diesen Kanälen geteilte Informationen werden mit dem Entfernen des Channels vom Teams-Server gelöscht. Im ersten Quartal werden Skype- und Teams-Nutzer zusammen in Videokonferenzen und Chats interagieren können. Außerdem sollen kundenspezifische Hilfezentren und Compliance-Aufnahmen von Skype for Business Online übernommen und in Teams integriert werden. Dazu kooperiert Microsoft mit Partnern wie Five9, Genesys und Nice.

Bereits 2018 hat Microsoft erste Anstrengungen unternommen, Skype und Teams näher zusammenzuführen. Das Admin Center kann beide Programme auf einer zentralen Plattform verwalten. Die Ankündigung, dass Skype for Business irgendwann in Teams aufgehen wird, hat Microsoft zudem bereits auf der Konferenz Ignite 2017 erwähnt . Es war nur eine Frage der Zeit, wann dies offiziell wird.


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