Microsoft: Teams setzt Teilnehmer in einen virtuellen Hörsaal

Der Together Mode soll ein Mittendrin-Gefühl vermitteln. Teams wird von Microsoft auch um eine Ansicht mit 49 Personen und mehr ergänzt.

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Im Together Mode sitzen Gesprächspartner im virtuellen Saal nebeneinander.
Im Together Mode sitzen Gesprächspartner im virtuellen Saal nebeneinander. (Bild: Microsoft)

Microsoft erweitert die Unternehmens-Chatsoftware Teams um diverse Funktionen und eine während der Coronakrise entwickelte Ansicht. Der Together Mode soll Teilnehmern die Illusion geben, mit anderen Teilnehmern im selben Raum zu sitzen. Das Programm extrahiert dafür die Gesichter bis zur Schulter der verschiedenen Personen im Meeting und setzt diese auf einen virtuellen Hintergrund.

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Das ersetzt die klassische Rasteransicht, in der Teilnehmer mit Hintergründen zu sehen sind, so soll es weniger ablenkend sein. Allerdings ist das laut Microsoft nicht in allen Situationen sinnvoll. So ist es für das Unternehmen in einigen Fällen wichtig, die Hintergründe von Personen zu sehen, etwa wenn per Webcam eine Präsentation auf einem Whiteboard durchgeführt wird.

Bisher beschränkt sich der Together Mode zudem auf Frontansichten und gibt etwa den Eindruck, als säßen Teilnehmer in einem Vorlesungssaal zusammen. Microsoft experimentiert laut eigenen Aussagen aber bereits mit weiteren Ansichten. Es soll so bald möglich sein, die aufgenommenen Gesichter auch in Meetingräumen gegenüber zu setzen.

Bis zu 49 Teilnehmer gleichzeitig

Microsoft stellt ebenfalls die Dynamic View vor. In dieser wählt die Software aus, welche Bildschirminhalte einer Konferenz gerade wichtig sind und wechselt diese ohne menschliche Eingabe. Die Ansicht soll ab August 2020 auch bis zu 49 verschiedene Teilnehmer gleichzeitig anzeigen können. Außerdem soll es möglich sein, dass die Konferenzleitung verschiedene Mitglieder in Arbeitsgruppen einteilt, die verschiedene Sprachkanäle nutzen und trotzdem in dieselbe Konferenz eingebunden sind.

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Teams wird parallel um weitere kleinere Funktionen erweitert. Es können Videofilter auf die eigene Kameraaufnahme angewendet werden. Neben dem bekannten Hintergrundmaskieren können etwa Helligkeitswerte und Fokus des Gesichts digital angepasst werden. Außerdem werden animierte Effekte eingeführt, mit denen Teilnehmer sichtbarer ihre Hand erheben oder Emotionen ausdrücken können. Bisher ist diese Funktion sehr kleinteilig und wird daher oft von Redenden übersehen.

Microsoft wird die Neuerungen in naher Zukunft bringen. Üblich ist, dass das Unternehmen keine genauen Angaben dazu macht.

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