Microsoft: Teams führt virtuelle Gruppenarbeit ein

Videokonferenzen können in Teams in kleinere Gruppen aufgeteilt werden. Außerdem will Microsoft Sharepoint und Low-Code-Editoren einbinden.

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Teams-Besprechungen können künftig aufgeteilt werden.
Teams-Besprechungen können künftig aufgeteilt werden. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft hat parallel zur Ignite-Konferenz einige Neuerungen für Microsoft Teams angekündigt. Das Programm wird etwa um einstellbare Vorlagen erweitert, mit denen Konferenzteilnehmer ihren geteilten Bildschirm anpassen können. So wird es etwa möglich sein, eine Powerpoint-Präsentation im Video zu teilen und darüber den eigenen Kamera-Feed zu legen - ähnlich wie beim Live-Streaming. Dabei wird Machine Learning genutzt, um verschiedene Bildquellen zu einer Szene zusammenzusetzen.

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Breakout Rooms ist ein von der Community gewünschtes Feature. Es wird künftig möglich sein, Teammitglieder in einer Videokonferenz in kleinere, unabhängig voneinander agierende Gruppen aufzuteilen. Für die Organisation ist die Person zuständig, welche das Meeting einberufen hat. Sie kann in die einzelnen Chaträume wechseln, dort Ansagen und Fragen stellen und nach Ablauf einer Breakout-Session die temporären Gruppen wieder schließen. Das ist für Brainstorming-Sitzungen oder Projektentwicklung sinnvoll, in denen viele kleinere Gruppen hilfreicher sind als eine große. Breakout Rooms soll vor Ende des Jahres 2020 erscheinen.

Walkie-Talkies und Sharepoint

Microsoft will den bereits vorher angekündigten Together-Mode mit zusätzlichen Szenen und Hintergründen erweitern. In dieser Ansicht werden die Gesichter der Meetingteilnehmer in einen virtuellen Raum gesetzt. Das ist eine Alternative zur herkömmlichen Matrixansicht mit verschiedenen Kacheln.

Im Laufe der Covid-19-Pandemie will Microsoft digitale Patientenräume einführen. Der EHR-Connector wird eine Schnittstelle in Teams sein, die sich direkt mit den Ärzteprogrammen verbinden lässt. So können Patientendaten abgerufen und andere Experten bei Bedarf dazugeschaltet werden. Derzeit sucht Microsoft Partner für eine Integration in medizinische Software. Die derzeitige Private-Preview-Phase wird daher wohl noch etwas andauern.

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Neben vielen kleineren Änderungen - etwa einer Walkie-Talkie-Funktion in der Android-App von Teams - wird das Programm mit einer verbesserten Suche ausgestattet. Die neue Version von Microsoft Search soll das Suchen nach Nachrichten, Leuten und Dateien beschleunigen. Auch wird die Integration von Sharepoint eine größere Rolle spielen. Die Home-Site-App kann das Intranet und Sharepoint-Ressourcen in Teams einbinden und von dort aus zugreifbar machen.

Project Oakdale hingegen wird ein Low-Code-Editor auf Basis der Power Platform innerhalb von Teams werden, der relationelle Datenbanken einbinden kann. Innerhalb von Teams sollen Mitarbeiter sich so eigene Bots und Scripts schreiben können, ohne ein tieferes Programmierverständnis zu haben. Derzeit befindet sich das Konzept in einer öffentlichen Previewphase.

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