Abo
  • Services:

Microsoft Teams: Freemium und Testaccounts mit beliebiger E-Mail kommen

Microsofts Teamchatprogramm Teams soll konkurrenzfähiger werden. Dafür sorgen ein Freemium-Modell und Gastzugänge mit beliebigen E-Mail-Adressen. Letzteres war bisher nur mit Active Directory möglich. Durch die Neuerungen könnte Teams eine Alternative zu Slack und Co. werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft Teams ist eine Konkurrenz zu Slack.
Microsoft Teams ist eine Konkurrenz zu Slack. (Bild: Microsoft)

Microsofts Kollaborationssoftware Teams wird wohl um zwei weitere Funktionen ergänzt, die es so bei Konkurrenten wie Slack und Atlassian Hipchat bereits gibt. In dem Programm werden Gastzugänge hinzugefügt, die sich mit einer beliebigen E-Mail-Adresse erstellen lassen. Das Onlinemagazin Ars Technica und andere Publikationen berichten auch über eine frei zugängliche Version mit zusätzlichen Bezahldiensten, also ein Freemium-Modell.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leonberg
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Obwohl es für Teams schon seit September 2017 einen Testzugang gibt, ist die Möglichkeit für die Nutzung einer beliebigen E-Mail-Adresse die eigentliche Neuheit. Bisher war dafür ein Azure-Active-Directory-Konto notwendig. Dadurch war die Nutzung des Tools trotzdem an das Microsoft-Ökosystem gebunden - ein Nachteil, den die Konkurrenz nicht hat. Ab der nächsten Woche wird sich das ändern, denn dann gibt es den Gastzugang mit beliebiger E-Mail für Teams.

Freier Zugang als Konkurrenz zu Slack und Co.

Die Nutzung eines Freemium-Modells ist eine weitere Entscheidung, Microsofts Chatsoftware zu verbreiten. Nutzer können das Programm kostenlos verwenden und zahlen für weitere Funktionen Geld. Es könnte sich an Slack orientieren, indem solche Bezahlfunktionen eine längere Chathistorie speichern oder Zugriffsberechtigungen ermöglichen - alles Funktionen, die in einem größeren Team wichtig sind. Es ist nicht klar, welche Funktionen sich für Geld dazukaufen lassen, es scheint jedoch notwendig zu werden, sich für die Freemium-Version mit Microsoft-Konten anzumelden. Diese sind jedoch mit keinen zwingenden Kosten verbunden.

Eine freie Version von Microsoft Teams könnte weitere Kunden zu Office 365 ziehen. Ein nächster Schritt müsste sein, dass die Benutzerfreundlichkeit verbessert wird. Momentan ist die Verwendung von Office 365 und Active Directory zwar sehr umfangreich, aber dadurch auch nicht für jeden Nutzer sehr zugänglich.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 18,99€

m_for_manu 01. Mär 2018

Nicht vergessen: Skype for Business soll Mittelfristig mit Teams verschmolzen werden (was...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    Galaxy S10+ im Test: Top und teuer
    Galaxy S10+ im Test
    Top und teuer

    Mit dem Galaxy S10+ bringt Samsung erstmals eine Dreifachkamera in eines seiner Top-Smartphones. Die Entwicklung, die mit dem Galaxy A7 begann, hat sich gelohnt: Das Galaxy S10+ macht sehr gute Bilder, beim Preis müssen wir aber schlucken.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Samsung Gesichtsentsperrung des Galaxy S10 lässt sich austricksen
    2. Samsung Galaxy S10 Europäer erhalten weiter langsameren Prozessor
    3. Galaxy S10 im Hands on Samsung bringt vier neue Galaxy-S10-Modelle

      •  /