Microsoft: Teams bekommt verbesserte Geräuschunterdrückung
Microsoft hat in einem neuen Eintrag seiner Roadmap für Teams(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben, dass das Chat- und Videokonferenzprogramm Teams eine neue Geräuschunterdrückung bekommt. Diese wird als zweite Stufe zur bestehenden implementiert, wie das Unternehmen in der Roadmap erklärt.
Die neue zweite Stufe wird dann als "High"-Einstellung in den Optionen von Teams zu finden sein und Umgebungsgeräusche stärker unterdrücken. Die Analyse der Umgebungsgeräusche soll dabei in Echtzeit erfolgen und auf "künstlicher Intelligenz" basieren, wie Microsoft schreibt.
Der individuelle Audio-Feed des Nutzers wird mit Hilfe neuronaler Netzwerke analysiert. Nach der Bearbeitung soll Microsoft zufolge nur noch die Stimme des Nutzers zu hören sein, andere Störgeräusche sollen herausgefiltert werden.
Klappern gehört (leider) zum Handwerk
Gerade bei Teams-Videokonferenzen in größeren Runden scheinen Störgeräusche wie Tastaturklappern oder Telefonklingeln ein größeres Problem zu sein – sofern der Veranstalter der Konferenz nicht alle Teilnehmer auf stumm schaltet. Eine gut funktionierende Geräuschunterdrückung könnte das Stummschalten überflüssig machen.
Technische Details gibt Microsoft in seiner Roadmap nicht preis. Anhand der Beschreibung klingt es aber so, als wäre die neue Geräuschunterdrückung wesentlich praktischer als die bisherige. Bisher schafft es Teams nicht, Störgeräusche sinnvoll zu unterdrücken. Ob die neue Funktion auch Geräusche wie Hundebellen oder eine Türklingel ausblenden kann, wird sich zeigen.
Dem Eintrag in der Roadmap zufolge soll die neue Geräuschunterdrückung für alle Teams-Nutzer verfügbar gemacht werden. Das Update ist aktuell noch in der Entwicklung, soll aber bereits im November 2020 verteilt werden.
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