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Microsoft Teams: Arbeit und Privates in einer App

In einer ab sofort verfügbaren MS-Teams-App kann zwischen Privat- und Arbeitskonten gewechselt werden.
/ Mike Faust
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Die gemeinsame Teams-App für Arbeit und Privat ist verfügbar. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Die gemeinsame Teams-App für Arbeit und Privat ist verfügbar. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Anfang 2024 hat Microsoft angekündigt , die Trennung zwischen MS Teams für Unternehmen und Organisationen sowie der Teams-App für Privatpersonen aufzuheben. Zu dem Zweck sollten beide Anwendungen zu einer zusammengefasst werden. Die Anwendung steht nun zum Download für Windows und Mac bereit, wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Die neue App war bereits im Insider-Build 26080 für den Dev-Channel enthalten und wurde ein Jahr getestet. In der erhältlichen finalen Version können Arbeits-, Privat- und Bildungskonten eingerichtet und mit einem Klick kann auf das Profilbild gewechselt werden. Und man kann lediglich als Gast an Teams-Sitzungen teilnehmen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Microsoft hat bei der Integration privater und beruflicher Profile in Teams eine durchwachsene Geschichte. Nachdem Windows 11 MS Teams zunächst in die Taskleiste integrierte, funktionierte die Anwendung nur mit privaten Konten.

Berufliche und private Chats gleichzeitig möglich

Diese Integration wurde 2023 wieder entfernt, es mussten zwei Apps parallel betrieben werden: das kostenlose Microsoft Teams für den privaten Bereich und Microsoft Teams für Arbeit oder Schule. Die App für den privaten Gebrauch wird nicht weiterentwickelt, neue Features werden nur noch für die aktuelle Anwendung herausgebracht.

Unter den im März 2024 angekündigten Verbesserungen für die gemeinsame App gab es die Möglichkeit, private und arbeitsrelevante Chats parallel durchzuführen. Vor dem Beitritt zu einem Teams-Meeting wird einfach der passende Account ausgewählt, der bereits in der Teams-App hinterlegt sein muss.

Zuletzt stand Microsoft mit der Ankündigung in der Kritik, die Office-Connector-Funktion von MS Teams zu streichen. Besonders die kurze Übergangszeit und der Umstand, dass als Alternative nur eine kostenpflichtige Lösung bereitstand, die nicht in der Microsoft 365-Lizenz enthalten ist, sorgten für Aufregung in der Community.


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