Microsoft Teams erscheint Lehrern und Eltern bequem

Gerade jetzt in einer Pandemie, wo es schnell gehen muss, gehe es mit kommerzieller Software einfacher und effizienter, argumentieren die einen. Es ist aber einfach nicht erlaubt, entgegnen die anderen. Dahinter steckt ein Muster, das in vielen Digitaldebatten zu erkennen ist: Die einen wollen lieber schnell vorpreschen und irgendwann auf dem Weg ungeklärte Fragen lösen. Die anderen wollen lieber auf der sicheren Seite sein, auch wenn es dann vielleicht etwas länger dauert, bis die selbst entwickelten Lösungen reibungsfrei funktionieren.

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Für viele Lehrerinnen und Lehrer erscheint es erst einmal pragmatisch, auf schlüsselfertige kommerzielle Lösungen wie Microsoft Teams zu setzen. Denn: Sie haben mit der Umstellung und Aufrechterhaltung des Unterrichts im Homeschooling inhaltlich schon genug zu tun - da soll die Technik für sie vor allem funktionieren und sich nicht so viel verstolpern.

Zahlreiche Eltern sehen das ähnlich. Kommerzielle Lösungen erfüllen das zunächst einmal: Sie sind ohne großen Schnickschnack rund um die Einrichtung sofort benutzbar, sehen mitunter schicker aus - und sind vielen Nutzerinnen und Nutzern vor allem aus dem Alltag schon so bekannt, dass sie ohne viel Einlernzeit intuitiv anwendbar sind.

Allerdings: Wer sich mit Lehrern unterhält, die für die Teams-Einführung an einer Schule zuständig sind, weiß, dass auch für gekaufte Software ausführliche Kollegiumsschulungen nötig sind - Weiterbildungen, die auf einen Schlag wertlos werden, wenn umgesteuert und auf irgendeine neue Softwarelösung gesetzt wird.

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Manche Schule setzt darum längst mehrere Systeme ein. Michael Graf etwa, Realschulleiter in Niederbayern, lässt die landeseigene Cloud-Lösung Mebis und Microsoft Teams verwenden. "Man muss halt sehen, welche Software das leistet, was man braucht", sagt Graf. Er sieht das ganz pragmatisch: "Im Moment ist die Kommunikation untereinander das Wichtigste. Daher kommt Teams gerade im Distanzunterricht zunächst eine höhere Bedeutung zu."

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Allzu glücklich ist Graf mit dem Status quo selbst nicht, wie er sagt. Er weiß um die Datenschutzprobleme von Teams, sagt, er wolle sie "nicht kleinreden". Graf war selbst bis 2017 an der Entwicklung von Mebis beteiligt. Nur: "Irgendeine Lösung braucht es. Das denkbar Schlechteste wäre es, die Schülerinnen und Schüler die Konsequenzen der aktuellen Probleme tragen zu lassen."

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JörgLudwig 04. Mär 2021

Als Gründer von IServ kann ich nicht verstehen, warum ein reibungsloser Betrieb und...

samot-dwarf 04. Mär 2021

Die ganzen selbst oder von irgendwelchen 100-Mann-Firmen zusammengestrickten...

rcp48 04. Mär 2021

Oh ja das ist wie bei der Pisa wo war das gleich wieder wo sich die Eltern beschwert...

rcp48 04. Mär 2021

Ja das kann man. Auser man will halt einfach nicht. oder man hat schon wieder einen...



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