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Ältere Hardware ohne große Kompromisse

Schon zum Zeitpunkt seiner Vorstellung 2016 gehörte die Hardware des Surface Studio nicht mehr zur neuesten auf dem Markt. Dass das Gerät erst seit 2017 auf dem europäischen Markt ohne jegliche Anpassung erschienen ist, macht es noch schlimmer. Zu den Komponenten unseres Testgerätes zählen ein Intel Core i7-6820HQ mit vier Kernen, acht Threads und 2,7 GHz Taktrate. Bei diesem Prozessor handelt es sich um ein Notebook-Modell mit 45 Watt thermischer Verlustleistung. Auch die Grafikkarte wird so nur in mobilen Geräten verbaut: Die bereits 2014 angekündigte Geforce GTX 980M hat 4 GByte GDDR5-Videospeicher. Dazu kommen 32 GByte DDR4-Arbeitsspeicher.

  • Das Surface Keyboard ist eine sehr gute und leise Tastatur. (Bild: Luise Gunardono /Golem.de)
  • Nicht enthalten: Das Surface Dial (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Die Surface Mouse liegt nicht sehr gut in der Hand. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Das Studio ist mit dem 28-Zoll-Bildschirm schon recht groß. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • An der Seite des Gerätes kann der Stift magnetisch befestigt werden (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Die Anschlüsse sind allesamt an der Rückseite. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Das Studio ist auch als Schreibgerät gut nutzbar. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • In Photoshop macht das Arbeiten auf dem Studio am meisten Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Storage nutzt Microsoft eine HDD samt einer schnellen SSD. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Scharnier ist das Herausstellungsmerkmal des Studio. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Angeklappt lässt sich das Gerät sehr gut bedienen. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Die Stifbedienung ist intuitiv. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Durch den Digitizer hat das Bild einen sehr leichten Grauschleier. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pixel des Surface Studio sind übereinander zu RGB-Paaren angeordnet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Photoshop blendet das Surface Dial sinnvolle Einstellungen ein. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Overwatch hat mit dem 3:2-Bildformat Probleme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Als Storage nutzt Microsoft eine HDD samt einer schnellen SSD. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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Microsoft hat sich für eine Festplatte von Seagate in Kombination mit Flash-Speicher entschieden hat, nämlich die St2000LM003 mit 2 TByte Kapazität und eine 128-GByte-M.2-SSD (Toshiba XG3). Der Magnetspeicher ist über Sata 6 GBit/s angebunden, die SSD per PCIe Gen3 x4. Für eine HDD-SSD-Kombination erreicht der Massenspeicher im Benchmark Crystaldiskmark gute Werte: 1.500 MByte/s im Lesen und 550 MByte/s im Schreiben.

Spiele in hoher Auflösung? Kein Problem

Dass die Leistung in Grafikprogrammen wie Photoshop trotzdem überzeugen würde, war uns bereits vor dem Test klar. Das Programm profitiert stark vom üppigen Arbeitsspeicher des Testgerätes. Damit können wir sogar Bilder mit absurd großen Auflösungen bearbeiten, wie es gerade im professionellen Bereich üblich ist. Allerdings sind wir auch mit der Leistung in Spielen zu Frieden. Im Multiplayershooter Overwatch können wir bei 4.500 x 3.000 Pixeln mit flüssigen 58 Frames pro Sekunde spielen. Allerdings skaliert das Spiel die Anzeige auf 16:10 mit schwarzen Balken.

  • Das Surface Keyboard ist eine sehr gute und leise Tastatur. (Bild: Luise Gunardono /Golem.de)
  • Nicht enthalten: Das Surface Dial (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Die Surface Mouse liegt nicht sehr gut in der Hand. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Das Studio ist mit dem 28-Zoll-Bildschirm schon recht groß. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • An der Seite des Gerätes kann der Stift magnetisch befestigt werden (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Die Anschlüsse sind allesamt an der Rückseite. (Bild: Luise Gunardono/Golem.de)
  • Das Studio ist auch als Schreibgerät gut nutzbar. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • In Photoshop macht das Arbeiten auf dem Studio am meisten Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Storage nutzt Microsoft eine HDD samt einer schnellen SSD. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Scharnier ist das Herausstellungsmerkmal des Studio. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Angeklappt lässt sich das Gerät sehr gut bedienen. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Die Stifbedienung ist intuitiv. (Bild: Martin Wolf /Golem.de)
  • Durch den Digitizer hat das Bild einen sehr leichten Grauschleier. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Pixel des Surface Studio sind übereinander zu RGB-Paaren angeordnet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Photoshop blendet das Surface Dial sinnvolle Einstellungen ein. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Overwatch hat mit dem 3:2-Bildformat Probleme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Overwatch hat mit dem 3:2-Bildformat Probleme. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Sobald es an anspruchsvollere Spiele geht, ist außerdem die hohe Auflösung ein Problem. Eine Partie im Onlineshooter Destiny 2 ist bei maximalen Details und nativer Auflösung mit 15 Frames pro Sekunde kaum erträglich. Bei niedrigen Details können wir jedoch mit 45 Bildern pro Sekunde spielen. Hier hat ein eigenständiger Desktoprechner einen klaren Vorteil gegenüber unserem Testgerät. Dieser könnte sehr leistungsfähig ausfallen, wollte man dieselbe Summe ausgeben, die das Surface Studio kostet, nämlich 5.000 Euro: Nach dem Kauf eines Wacom Cintiq 27QHD Touch für 2.500 Euro blieben nochmals 2.500 Euro für den Desktoprechner übrig.

Während des Testens fällt auf, dass das Studio unter Last recht laut rauscht. Der Lüfter dreht jedoch schon im Idle hörbar auf. Das ist in einer belebten Büroumgebung kein Problem, wird im Heimbüro aber schnell nervig. Der Stromverbrauch geht dank der Mobilkomponenten aber in Ordnung. Maximal 195 Watt genehmigt sich das komplette System - und das nur, wenn wir es mit einem Rendering-Test voll auslasten. Bei normaler Büroarbeit sind es noch 56 Watt.

 In Photoshop ist das Studio zu HauseVerfügbarkeit und Fazit 
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