Microsoft: Surface Studio 2 nutzt schnellere Grafikkarte und SSD

Microsoft hat das Surface Studio 2 veröffentlicht, ein AiO-System mit 28-Zoll-Display und Schwenkscharnier. Verglichen mit dem bisherigen Surface Studio (Test) gibt es primär Änderungen am Innenleben, das eigentliche Design lässt der Hersteller unangetastet. Anfangs wird das Surface Studio 2 nicht in Deutschland verfügbar sein, schon der Vorgänger erschien im Oktober 2016 in den USA und hierzulande ohne Überarbeitung erst im Mai 2017.
Das Surface Studio 2 nutzt weiterhin ein 28-Zoll-Touch-Display, es soll jedoch mit bis zu 515 cd/m² gut ein Drittel heller erstrahlen und mit 1.200:1 statt 1.100:1 einen höheren Kontrast aufweisen. Die Basiseinheit integriert weiterhin vier USB-3.0-Ports, Gigabit-Ethernet und einen SD-Kartenleser auf, neu ist USB-C anstelle von Mini-DP. Das erste Surface Studio hatte 2016 vergleichsweise alte Hardware verbaut, beim Nachfolger hat Microsoft ebenfalls keine brandneue Technik integriert.
.jpg)
Mit dem Core i7-7820HQ gibt es weiterhin nur vier CPU-Kerne im 45-Watt-Package, dabei bietet Intel seit dem Frühjahr 2018 bereits Hexacores wie den Core i7-8750H mit gleicher Verlustleistung an. Der maximale Speicherausbau beläuft sich erneut auf 32 GByte DDR4. Statt der alten Geforce GTX 965M oder Geforce GTX 980M steckt nun eine Geforce GTX 1060 oder eine Geforce GTX 1070 im Surface Studio 2. Die im Vorgänger stark kritisierte Hybrid-Lösung aus Festplatte und SSD wurde durch eine verlötete SSD mit bis zu 2 TByte ersetzt.
Das Zubehör umfasst das Surface Keyboard, die Surface Mouse und den Surface Pen. Der hat nun 4.096 statt 1.024 Druckstufen, was ihn für Grafiker interessanter macht. Microsoft verkauft das Surface Studio 2 ab dem 15. November 2018 für 3.500 US-Dollar, die Vollausstattung kostet 4.800 US-Dollar.