Microsoft Surface RT: Längere Unterstützung als bei Android- und iOS-Geräten

Über mehrere Jahre hinweg will Microsoft sein Mobilbetriebssystem Windows RT unterstützen. Noch ist allerdings nicht klar, ob auch RT-Tablets von Asus, Samsung oder Dell davon profitieren werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Surface RT wird mindestens vier Jahre lang unterstützt.
Surface RT wird mindestens vier Jahre lang unterstützt. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Vier Jahre wird Microsoft sein Betriebssystem Windows RT auf dem Surface-Tablet unterstützen. Das ist zwar nicht so lange wie etwa Windows XP, das immerhin mehr als zwölf Jahre lang unterstützt wird, aber dennoch länger als bei anderen mobilen Betriebssystemen. Ein exaktes Datum gibt es zunächst jedoch nur für das Surface RT und nicht für Geräte, die ebenfalls Windows RT nutzen. Microsoft nennt die Spanne bis 11. April 2017 als Mindestzeitraum. Es könnte also eine Verlängerung geben.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (w/m/d) 2nd/3rd Level (Telearbeit)
    HanseVision GmbH, Bielefeld, Hamburg, Karlsruhe (mobiles Arbeiten)
  2. Spezialist (m/w/d) Anforderungs- und Problemmanagement sowie Testkoordination
    Bayerische Versorgungskammer, München
Detailsuche

Eine Extended-Support-Phase, wie sie bei Windows-Versionen für x86-Rechner vorgesehen ist, wird nicht genannt. Diese beschränkt sich, mit wenigen Ausnahmen, auf reine Sicherheitsupdates. Laut Windows-RT-Lifecycle-FAQ wird auch die ARM-Version Office 2013 für dieselbe Zeitspanne unterstützt. Allerdings nennt Microsoft noch kein Datum für Windows RT selbst, was die Fremdgeräte von Asus, Dell und Samsung betreffen würde. Die Informationen will Microsoft noch nachreichen. Es wäre aber sehr ungewöhnlich, wenn Microsoft hier abweichen würde.

Einen so langen Supportzeitraum wie den des Surface RT können Anwender anderer mobiler Betriebssysteme bisher kaum erwarten. Wer sich etwa im April 2010 ein iPad der ersten Generation gekauft hat, musste im September 2012 die Einstellung der Geräteunterstützung hinnehmen. Apple hat iOS 6 nicht für das erste iPad freigegeben. Nicht nur neue Funktionen fehlen damit, sondern auch wichtige Sicherheitsupdates des Betriebssystems.

Auch Android-Nutzer kennen das Problem. Besitzer eines Galaxy Tab Plus N warten zum Teil immer noch auf das Android-4.0-Update. Samsung ist bei seinen Updates häufig sehr langsam. Berüchtigt für seine Updatepolitik ist auch Motorola. Immerhin sollen zwei Motorola-Smartphones Android 4.1 erhalten. Selbst HTC fiel in letzter Zeit negativ auf.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
  2. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Momentan können sich die Hersteller der Geräte dieses Verhalten noch leisten, da Angriffe sowohl auf Android- als auch iOS-Geräte mit Hilfe von Sicherheitslücken sehr selten sind.

Golem.de hat bisher zwei Windows-RT-Tablets getestet: Microsofts Surface und das bessere Asus Vivo Tab RT. Beide arbeiten mit Nvidias Tegra 3. Die ersten Qualcomm-basierten RT-Tablets von Dell und Samsung lassen derzeit noch auf sich warten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


simu85ta 23. Jan 2013

Hallo Leute Habe jetzt lange gegooglelt und nix gefunden! Daher versuche ich bei euch...

xbeo 18. Dez 2012

Ich verstehe das nicht: was bringt mir ein Tablet, das zwar robust ist und eine...

Anonymer Nutzer 12. Dez 2012

Es geht hier nicht um das neueste OS. Es geht um die Untestuetzung mit...

Haudegen 27. Nov 2012

Es wurde doch bereits berichtet dass es noch bis zu 6 Wochen dauern kann. Windows Phone...

Haudegen 27. Nov 2012

Es ist ein Windows für ARM. Also für Geräte die nie genug Leistung für ein "echtes...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /