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2017er-Version des Surface Pro mit optionalem Type Cover
2017er-Version des Surface Pro mit optionalem Type Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Erst schnell, dann drosseln

Microsoft verbaut ein 12,3-Zoll-Display im nützlichen 3:2-Format. Die Auflösung des IPS-Modells beträgt 2.736 x 1.824 Pixel, es wird eine RGB-Matrix verwendet. Wir messen eine maximale durchschnittliche Helligkeit von guten, aber nicht exzellenten 391 Candela pro Quadratmeter. Minimal sind es 5 cd/m², womit das Tablet auch bei absoluter Dunkelheit den Nutzer nicht blendet.

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Der sRGB-Farbraum wird zu 98 Prozent abgedeckt und der Kontrast von 1.269:1 fällt weiterhin sehr hoch aus, das hauseigene Surface Book liefert hier aber mehr. Nervig sind die sehr starken Spiegelungen, weshalb das Surface Pro sich trotz rund 400 cd/m³ nur bedingt für Außeneinsätze oder stark ausgeleuchtete Messehallen eignet. Am unteren Rand zeigt das Display zudem Backlight Bleeding, das fällt allerdings zugegeben nur bei düsteren Filmen auf. Das erweiterte sRGB-Farbprofil konnten wir nicht ausprobieren, es war ausgegraut.

  • 2017er-Version des Surface Pro (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Type Cover ist wie gehabt optional. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kickstand lässt sich bis 165 Grad öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zuvor waren es maximal 150 Grad. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Type Cover tippt sich angewinkelt besser ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... als komplett flach. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Proprietärer Stromanschluss, USB 3.0 Typ A und Mini-Displayport (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Micro-SD-Kartenleser (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die i7-Versionen sind aktiv gekühlt. (Foto: iFixit)
  • Type Cover und Surface Stift kosten extra. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Microsofts Surface Pro (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Der Kickstand lässt sich bis 165 Grad öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Im Inneren des neuen Surface Pro stecken Intels aktuelle Kaby Lake. Diese Chips werden im 14+ genannten Verfahren gefertigt und sind effizienter sowie schneller als ihre Skylake-Vorgänger. In unserem Tablet rechnet ein Core i7-7660U, der nominell 15 Watt an thermischer Verlustleistung aufweist. Die Messwerte zeigen, dass er für rund anderthalb Minuten mit 30 Watt bei bis zu 4 GHz laufen darf und der Lüfter dabei nicht anspringt. Die Leistung bei kurzer Last ist also exzellent, von den von Microsoft propagierten 50 Prozent Zuwachs aber meilenweit entfernt - gleiches gilt für die Iris Plus Graphics 640.

Nach den anderthalb Minuten drosselt der Prozessor auf 15 Watt bei knapp 3 GHz, und der Propeller springt gut hörbar an. Nach zehn Minuten Dauerlast - etwa dem Exportieren von Fotos und eines Videos - reduziert die CPU allerdings ihre Frequenz unter 2,5 GHz. Das ist der Basistakt des Core i7-7660U, und der sollte nicht unterschritten werden. Nach einer Viertelstunde fällt der Chip aus unerfindlichen Gründen gar unter 2 GHz. Daran ändert auch das Firmware-Update 17_060_07 vom 13. Juli 2017 nichts. Immerhin hat es die zuvor auftretenden Abstürze behoben, die auch uns nervten.

Voller Takt geht auf Wunsch

Wir haben testweise mit dem Energiestatus-Slider gespielt, der per Klick auf das Akkusymbol verfügbar ist. Die empfohlene und voreingestellte Option ist 'Längste Akkulaufzeit' - es gibt noch 'Bessere Leistung' und 'Beste Leistung'. Wählen wir letztere aus, laufen beide CPU-Kerne mindestens im P1-State (2,5 GHz) und reduzieren ihren Takt nicht auf Leerlauffrequenz. Auch nach einer Viertelstunde lagen noch knapp 3 GHz bei rund 80 Grad Celsius an und der Lüfter röhrte entsprechend - wer will, bekommt also Höchstleistung.

Allerdings reduziert sich so die Laufzeit drastisch, wohingegen sie im empfohlenen Energiestatus hervorragend ausfällt.

 Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann langeDie Akkulaufzeit ist hoch 

eye home zur Startseite
Evron 23. Jul 2017

Ich auch... Ein besseres Gerät hätte ich noch nie... Surface Book 16GB Performance...

SchmuseTigger 21. Jul 2017

Chuwi Hi13

Dieselmeister 20. Jul 2017

Ich habe mir einen 230V Inverter mit Zigarettenanzünderanschluss für 30¤ gekauft. Funzt...

Kondratieff 20. Jul 2017

Ich sträube mich immer davor, solche Aussagen zu tätigen, ohne das Gerät selbst...



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