Abo
  • Services:

Microsoft Surface Book im Hands on: Gamer, Designer, Sketchbook - der perfekte Allrounder?

Microsoft bezeichnet sein Surface Book als optimale Kombination aus Tablet und Laptop, das sogar als Spiele-Notebook genutzt werden kann - und kann seine Versprechen halten, wenn auch mit Abstrichen.

Artikel von Benjamin Kratsch und Ryan Southardt veröffentlicht am
Surface Book
Surface Book (Bild: Ryan Southardt / GLP Media)

Kann Microsofts erstes Detachable als Allrounder Notebook und Tablet ersetzen oder ist es doch ein fauler Kompromiss? Im Anschluss an die Vorstellung konnten wir das Surface Book ausprobieren.

Inhalt:
  1. Microsoft Surface Book im Hands on: Gamer, Designer, Sketchbook - der perfekte Allrounder?
  2. Welche Maxwell-GPU arbeitet unter der Haube?

Mit seinem Ultrasharp-Infinity-Edge-Display ist das Dell XPS 13 mit einer Auflösung von 3.200 x 1.800 Bildpunkten bei 276 Pixeln pro Zoll (ppi) die Referenz im UHD-Bereich. Microsoft verbaut zwar mit seinen Pixelsense-Modellen einen anderen Typus, liegt mit 3.000 x 2000 Pixeln bei 267 ppi aber technisch gleichauf. Zum direkten Vergleich: das Macbook Pro Retina mit 13 Zoll löst mit 2.560 x 1.600 Pixeln bei 227 ppi auf.

Die Blickwinkelstabilität ist sehr gut, wir konnten keine Veränderung der Farben oder Schärfe der Buchstaben beim Drehen und Neigen des Displays feststellen. Das ist wichtig für ein Detachable, schließlich wird ein Tablet in der Hand deutlich mehr bewegt als ein feststehendes Laptop-Display. Generell ist die Ausleuchtung sehr gut, die Farbtemperatur könnte man sicherlich noch runterregeln. Die Displays der Vorführgeräte wirkten insgesamt sehr knallig - weniger natürlich als beispielsweise die Retinas in ihrer Standardkonfiguration. Zudem spiegelt das Display mit Cornings Gorilla-Glas stark, was allerdings auch den Räumlichkeiten des Microsoft-Events geschuldet sein könnte.

Der Raum für die Hands-on-Tests war stark abgedunkelt, dafür von diversen LED-Strahlern erhellt. Dass die Redmonder kein mattes Display als Alternative anbieten, ist schade, denn mit 1,5 Kilo im Gesamtformat und 728 Gramm im Tablet-Modus wird kaum jemand sein Surface Book auf den Schreibtisch verbannen.

Hochwertige Verarbeitung, aber das Schlangen-Scharnier wippt

Stellenmarkt
  1. ICS IT & Consulting Services GmbH, Frankfurt am Main
  2. OBERMEYER Servbest GmbH, München

Das Surface Book besteht anders als die Macbooks nicht aus Aluminium, sondern aus einem Magnesium-Body, weil das ein Drittel Gewicht spart. Lediglich der Dynamic Fulcrum Hinge, wie Microsoft das neuartige Scharnier betitelt, ist aus Aluminium gefertigt. Durch die Vorrichtung lässt sich das Gerät zuklappen wie ein Buch, auch die Form kommt einem Buchrücken sehr nahe - deshalb auch das Book im Namen. Wie uns ein Microsoft-Ingenieur in New York erklärte, war es eine große Herausforderung, den Clipboard-Modus zu konstruieren, also jene Einstellung, bei der das Tablet-Display leicht schräg auf dem Body aufliegt. Denn für eine stabile Lage hätte die Basis größer sein müssen als der Bildschirm, ein Kompromiss, der viel zusätzliches Gewicht verursacht hätte.

  • Anders als Apple verwendet Microsoft einen Magnesium-Body (Foto: Ryan Southardt / GLP Media)
  • Das Surface Book ist hochwertig verarbeitet (Bild: Microsoft)
  • Microsoft macht ein großes Geheimnis daraus, um welche dedizierte GPU es sich handelt (Bild: Microsoft)
  • Microsoft verwendet Switches mit 1,6 Millimeter-Hub (Foto: Ryan Southardt / GLP Media)
  • Im überschlagenen Tablet-Modus fühlt sich das Surface Book wie ein digitaler Zeichenblock an (Bild: Microsoft)
  • Das Scharnier namens Dynamic Fulcrum Hinge rollt sich sehr schnell und zuverlässig aus (Bild: Microsoft)
Das Scharnier namens Dynamic Fulcrum Hinge rollt sich sehr schnell und zuverlässig aus (Bild: Microsoft)

Deshalb hat Microsoft eine Aluminium-Vorrichtung entwickelt, die sich wie ein Teppich gleichmäßig und sehr schnell ausrollt. Das hat allerdings auch einen Nachteil: Während das Dell XPS 13 im direkten Vergleich beim Touch mit dem Finger nicht nachgibt, wippt das Surface Book in der klassischen Laptop-Position leicht nach hinten. Wer also mit dem mitgelieferten Stift etwas einzeichnen möchte, muss das Display mit einer Hand festhalten. Oder eben den Tablet-Part abnehmen (was mit einer Hand geht), umdrehen und über das Scharnier direkt auf dem Body aufliegen lassen: Dann sitzt es bombenfest, und wir konnten in einer angenehmen Position zeichnen.

Sensoren im digitalen Stift messen Druck und Winkel, dadurch schmiegt sich die Spitze wie beim iPad Pro förmlich ans Display. Praktisch ist auch das digitale Radiergummi, das in individuell justierbarer Intensität und Breite Fehler löscht.

Welche Maxwell-GPU arbeitet unter der Haube? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,99€
  2. 99,99€
  3. 109,99€
  4. 139,99€

narfomat 25. Okt 2015

und wie viel tage im jahr war das ding in benutzung, 30? ok aber das kann man ja auch...

aPollO2k 18. Okt 2015

läuft bei mir auf low mit 1GB VRAM und 60-80fps

Maximilian154 17. Okt 2015

Das wäre ja ein Rückschritt vom SP3 mit LPDDR3 (1600)

Anonymer Nutzer 16. Okt 2015

Dann erkläre ich dir das natürlich gerne. Es gibt drei Möglichkeiten. Entweder hätte...

Michael H. 15. Okt 2015

Weil eine Speicherverdoppelung in dem Formfaktor nicht einfach nur 100¤ kostet...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /