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Microsoft: Support für Windows XP geht teilweise in die Verlängerung

Am 8. April 2014 ist endgültig Schluss mit Updates für Windows XP , wiederholt Microsoft seit langem. Doch der Antivirus-Support geht in die Verlängerung – noch bis Mitte 2015 wird es dafür Updates geben, teilte Microsoft überraschend mit.
/ Andreas Donath
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Windows XP geht in den Ruhestand. (Bild: Golem.de)
Windows XP geht in den Ruhestand. Bild: Golem.de

Am Support-Ende für XP am 8. April 2014 hat sich nichts geändert, betont Microsoft, und dennoch wird es für Microsoft Security Essentials Antivirus-Updates bis zum 14. Juli 2015 geben, hat der Hersteller nun in einer Mitteilung auf Technet mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster) . Für Unternehmenskunden wird es weiter Definitionsupdates für System Center Endpoint Protection(öffnet im neuen Fenster) , Forefront Client Security(öffnet im neuen Fenster) , Forefront Endpoint Protection(öffnet im neuen Fenster) und Windows Intune(öffnet im neuen Fenster) geben.

Der Schritt kommt nicht ganz unerwartet. Noch lange sind nicht alle Unternehmen und Privatleute von XP auf ein anderes Betriebssystem umgestiegen. Noch immer komme das veraltete Betriebssystem auf 14 Prozent aller Rechner in Deutschland zum Einsatz, erklärte der US-Konzern im Dezember 2013. Weltweit sind es Ende September 2013 gar 21 Prozent aller Rechner gewesen.

Um Unternehmen und Privatanwendern zu helfen, die Migration voranzutreiben, wird nun die Versorgung mit Anti-Malware-Updates erheblich verlängert. Microsoft betonte jedoch, dass die Effektivität dieser Maßnahme bei einem Betriebssystem, für das es keine Updates mehr geben wird, begrenzt ist.

Auf Windows XP können nicht alle Unternehmen verzichten. Nicht jede alte Software laufe unter Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8, heißt es in einem Golem.de-Artikel . Auch die Kosten für Upgrades von Branchensoftware dürfte so manches Unternehmen abschrecken. Bei der Windows-7-Professional-Lizenz gibt es allerdings den kostenlosen XP-Mode. Diese virtuelle Maschine kann helfen, um mit alter Software weiterzuarbeiten. Es gibt aber durchaus Fälle, in denen das nichts hilft. Zudem gibt es den XP-Mode bei Windows 8 nicht mehr.


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