Microsoft: Sudo kommt doch nicht für Windows Server
Microsoft wird den von Unix-Systemen wie Linux und MacOS bekannten Sudo-Befehl auch für Windows 11 bringen. Das entsprechende Update ist für den Herbst 2024 geplant. Aktuell kann Sudo auf Windows 11 und Windows Server zugleich getestet werden. Das ist allerdings nicht so geplant. Laut Microsoft soll nur Windows 11 mit dem Feature ausgestattet werden.
"Die Einstellung zum Einschalten von Sudo, könnte inkorrekt auf Windows-Server-Previews angezeigt werden. Diese Funktion wird auf Windows Server nicht erscheinen und es wird auf einem künftigen Windows-Server-Insider-Build deaktiviert" , schreibt Microsoft in einem Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) . Es ist wahrscheinlich, dass der Konzern Sudo einfach als Sicherheitsrisiko ansieht. Deshalb sollten sich User vor dessen Anwendung auch informieren. Microsoft stellt dafür einen weiteren Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Sudo als mächtiges Tool
Sudo gibt Usern nämlich die Möglichkeit, Befehle in der Kommandozeile mit erweiterten Rechten auszuführen. So können beispielsweise Dateioperationen oder Programme ausgeführt oder verändert werden. Diese erweiterten Rechte können auf einem Server nützlich sein, solange User keine Fehler begehen. Andererseits kann Sudo auf Servern auch zu Schäden führen. Das ist natürlich auch bei einem Client-Betriebssystem der Fall. Hier wird bei einer Fehlkonfiguration aber eher das System selbst und nicht andere damit verbundene Dienste gestört.
Interessant: Microsoft will Sudo für Windows 11 quelloffen stellen und das Feature so für Interessenten transparent machen. Das Unternehmen eröffnete dafür bereits ein Github-Repo(öffnet im neuen Fenster) und speichert dort bisher entwickelte Komponenten. User können hier auch Feedback hinterlassen und bei der Weiterentwicklung von Sudo helfen.
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