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Windows protokolliert alle Fehler.
Windows protokolliert alle Fehler. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Notebooks sind stabiler als Desktop-PCs

Allgemein sind die Autoren in der Studie sehr vorsichtig, wenn sie zu solchen Aussagen kommen. So gilt beispielsweise ein Prozessor nur dann als übertaktet, wenn er mehr als 5 Prozent über seinem Standardtakt läuft, und auch die Einflüsse von Techniken wie Turbo-Boost (Intel) und Turbo-Core (AMD) wurden berücksichtigt. Das ist beispielsweise bei Notebooks notwendig, wo die Hersteller bisweilen die Turbo-Stufen zugunsten eines günstigeren Kühlsystems oder flacherer Bauweise einschränken.

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Die verbreitete Annahme, dass Notebooks wegen der nicht immer vorsichtigen Behandlung durch manche Anwender unzuverlässiger seien als Desktop-PCs, widerlegt die Microsoft-Studie. Prozessorbedingte Abstürze auf Desktops liegen bei 1:120, bei Notebooks sind es nur 1:310. Vor allem die robusteren Notebookfestplatten und SSDs - zwischen diesen beiden Techniken unterscheidet die Studie nicht - machen mobile Rechner weniger absturzfreudig. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 1:280, bei Desktops sind es 1:180.

  • Je schneller, desto fehleranfällig (Tabelle: Microsoft)
  • Von März bis Juni stürzte dieser PC nicht mehr ab (gelbe Ausrufezeichen) (Bild: Golem.de)
  • Marken-PC sind stabiler, und Notebooks ebenso (Tabelle: Microsoft)
Von März bis Juni stürzte dieser PC nicht mehr ab (gelbe Ausrufezeichen) (Bild: Golem.de)

Wahr ist den Daten zufolge aber, dass hochgezüchtete Hardware am Rande des technisch Machbaren fehleranfälliger als Durchschnittsware ist. Nahezu linear verläuft die Kurve der Tact-Werte im Verhältnis zum CPU-Takt. Das ist bis etwa 3 GHz der Fall, darüber flacht sie ab. Das mag aber vor allem am sehr geringen Anteil dieser sehr schnellen, aber auch sehr teuren Prozessoren liegen.

Beim Lesen des empfehlenswerten PDFs gibt es zwei wichtige Punkte zu beachten: Zum einen sind nur Fehler erfasst, die zu einem Absturz des Rechners führten. Das sind im Falle der CPU Machine Check Exceptions (MCE) und beim Speicher vor allem gekippte Bits, die bei den Privat-PCs ohne ECC-Speicher recht häufig auftreten. Die fatalen Fehler bei Massenspeicher sind Schreib- und Leseprobleme.

Hardwareprobleme kommen immer wieder

Zum anderen macht die Studie keine Unterschiede zwischen Abstürzen, die von Hard- oder Software ausgelöst werden. Es geht also alleine um die Komponenten, nicht um die Frage, ob Windows selbst oder manche Anwendungen Fehler provozieren.

Wer mit einem instabilen System kämpft, sollte sich eines der Fazits der Studie zu Herzen nehmen, denn: Wenn ein Hardwarefehler einmal aufgetreten ist, kommt er mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder. 97 Prozent der untersuchten PCs zeigten denselben Fehler nach dem ersten Auftreten erneut. Mit einer "weichen" Maschine zu leben, ergibt also keinen Sinn, eine gründliche Fehlersuche und Reparatur lassen sich bei echten Hardwareproblemen nicht aufschieben.

 Microsoft-Studie: PCs von großen Marken sind zuverlässiger

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nuklearfire2010 03. Jul 2012

Also bin momentan nebenbei im Handel und haben zwei PCs von wohl dem größten Namhaften...

StefanKehrer 02. Jul 2012

Bei Notebooks ist meist nichts mehr zu retten, wenn was kaputt ist. Oder nur mit einem...

elgooG 02. Jul 2012

Also ich finde es völlig unsinnig, sämtliche "Bastel"-PCs auf die selbe Stufe zu...

nie (Golem.de) 01. Jul 2012

Die MCEs werden von der CPU aufgefangen und an das OS gemeldet, und durch Hardwarefehler...

redmord 29. Jun 2012

... trotzdem deplatziert.



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