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Microsoft: Steve Ballmer schrieb 40 Versionen seines Rücktrittsbriefes

Der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer hat sich sehr schwer mit seinem Rückzug von der Konzernspitze getan. Schließlich will er erkannt haben, selbst ein Teil der Firmenprobleme zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Sieht sich als Teil des Microsoft-Problems: Steve Ballmer.
Sieht sich als Teil des Microsoft-Problems: Steve Ballmer. (Bild: Thomas Peter/Reuters)

In einem Zeitungsinterview hat sich Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer ausführlicher über die Gründe seines geplanten Rückzugs von der Firmenspitze geäußert. Dem Wall Street Journal sagte Ballmer, im Laufe des vergangenen Jahres sei er zu der Erkenntnis gelangt, dass der Konzern sich ohne ihn schneller verändern könne. "Letzten Endes müssen wir Muster durchbrechen. Machen wir uns nichts vor: Ich bin ein Muster." Der Entscheidung, die Unternehmensführung abzugeben, seien monatelange Gespräche und Verhandlungen vorangegangen, wie Microsoft auf den Gebieten mobiler Endgeräte und Onlinedienste verlorenen Boden gutmachen könnte. Dabei sei ihm klar geworden, dass die Unternehmenskultur, die er habe ändern wollen, von ihm mitaufgebaut worden sei.

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Ballmer hatte am 23. August bekanntgegeben, das Unternehmen in zwölf Monaten verlassen zu wollen. Seitdem war viel über die Gründe für den Rücktritt spekuliert worden. Dem Interview zufolge fiel die Entscheidung bereits im Mai. Er habe sich die Frage gestellt, ob er die Geschwindigkeit, mit der der Vorstand Änderungen durchsetzen wollte, einhalten könne. Egal, wie schnell er Veränderungen haben wolle, es würde Verzögerungen durch alle Beteiligten geben, vermutlich sogar durch ihn selbst, sagte er der Zeitung. Dann habe er heimlich damit begonnen, ungefähr 40 Rücktrittsbriefe zu schreiben, im Ton schwankend zwischen weinerlich und radikal. Ende Mai habe er seine Pläne bereits Vorstandsmitglied John Thompson mitgeteilt. Im Juni sagte Ballmer auf einem Treffen des Vorstands: "Obwohl ich noch gerne ein paar Jahre dabeibliebe, ergibt es keinen Sinn, die Konzerntransformation zu beginnen und sie jemand anderes mittendrin fortführen zu lassen." Der Vorstand sei "weder überrascht noch schockiert" gewesen, sagte dessen Mitglied Charles Noski. Am 21. August habe das Gremium schließlich das Angebot Ballmers angenommen.

Wer Ballmer als Firmenchef folgt, ist weiter offen. Gute Chancen werden dem früheren Nokia-Chef Stephen Elop, Microsofts Unternehmenssoftware-Leiter Satya Nadella und Ford-Chef Alan Mulally eingeräumt.

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i.like.webm 18. Nov 2013

Oder Mac OS? ;D Selbst bei Linuz gibts da keine 90%

ooooDanieloooo 18. Nov 2013

Trolololol

wiesi200 17. Nov 2013

Typischer Schüler und Lehrer. Die Welt sieht in der Realität anders aus als auf der Uni...

Switchblade 17. Nov 2013

Du landest jetzt auch offiziell auf der Microsoft-Hater-Liste. =)

Switchblade 17. Nov 2013

Du bist genau die angesprochene "Microsoft-ist-scheiße-und-alles-alte-war-besser"-Pussi...


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