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Microsoft SQ 3: Das Surface Pro 9 hat die Wahl zwischen ARM und Intel

Microsoft versucht es weiterhin mit Windows-on-ARM und stellt das Surface Pro 9 mit SQ-3-SoC und 5G vor. Skeptiker kaufen weiterhin Intel.
/ Oliver Nickel
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Das Surface Pro 9 kommt wieder mit Anstecktastatur. (Bild: Microsoft)
Das Surface Pro 9 kommt wieder mit Anstecktastatur. Bild: Microsoft

Microsoft hat viele neue Surface-Geräte vorgestellt. Das Surface Pro 9 darf als prominenter Vertreter nicht fehlen. Äußerlich übernimmt das neue 2-in-1-Gerät mit Windows 11 die Eigenschaften des Vorgängers. Allerdings ist das Pro 9 das erste Surface Pro mit einem optionalen ARM-Prozessor – dem für Microsoft angepassten SQ 3 mit Qualcomm-5G-Modul. Für Endkunden werden weiterhin Varianten mit Intel-CPU angeboten, nun mit Alder-Lake-U. Das Mobilmodul für 5G gibt es aber nur mit der ARM-Variante.

Der Microsoft SQ 3 basiert, wie schon die Vorgänger, auf einem Referenzdesign von Qualcomm. Hier wird der Snapdragon 8CX Gen3 (SC8290XP) mit vier plus vier Kernen als Grundlage genommen, der das besagte 5G-Modul integriert und zudem eine Adreno-GPU verwendet. Die treibt ein 13 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2.880 x 1.920 Pixeln im 3:2-Format an. Wie schon beim Surface Pro 8 unterstützt das Panel 120 Hz, Multitouch und den Surface Slim Pen für Stifteingabe.

Gesteckte SSD ist dabei

Das Surface Pro 9 mit SQ-3-SoC unterstützt energiesparenden LPDDR4x-Arbeitsspeicher, während die Versionen mit Intels Alder Lake-U auf neueren LPDDR5 setzen. Es wird Optionen mit 8, 16 und 32 GByte RAM geben. Allerdings gibt es die 32 GByte RAM nur bei den Intel-Geräten. Apropos Intel: Konkret kann zwischen dem Core i5-1235U und dem Core i7-1255U gewählt werden. Außerdem stehen 128, 256, 512 oder 1.024 GByte Massenspeicher auf einer gesteckten NVMe-SSD zur Verfügung. Die Terabyte-SSD gibt es wieder nur bei der Intel-Version.

Beide Varianten sind mit einem Wi-Fi-6E-WLAN-Modem und Bluetooth 5.1 ausgestattet. Außerdem gibt es einmal mehr zwei USB-C-3.2-Buchsen. Die werden bei den Intel-Varianten durch Thunderbolt-4-Ports mit gleichem Anschluss ersetzt. Dazu kommen der magnetische Surface-Dock-Port und die Steckverbindung für das optionale Surface Keyboard.

In der Vergangenheit zeigten Geräte wie das Surface Pro X, dass Windows-on-ARM der x86-Version meist weit unterlegen war und mit Leistungsproblemen zu kämpfen hatte. Mittlerweile hat sich hier einiges getan und Windows 11 funktioniert relativ gut in Zusammenhang mit der ARM-Architektur.

Obwohl der Qualcomm-Chip leistungstechnisch sicher nicht mit Apple Silicon oder Intels Alder Lake verglichen werden kann, dürften die meisten Office-Anwendungen darauf gut funktionieren. Das SoC ist zudem sparsamer und dürfte wesentlich bessere Akkulaufzeiten liefern. Die war beim Surface Pro 8 mit Intel Tiger Lake noch eher durchschnittlich gut.

Surface Pro 9 - Übersicht
VarianteSurface Pro 9 ARMSurface Pro 9 Intel
SoCMicrosoft SQ 3 (4 + 4C, ARM64)Intel Core i5-1235U (2 + 8C, 15 Watt), Intel Core i7-1255U (2 + 8C, 15 Watt)
GPUAdreno-GPUIntel Xe (80 EU @ 1,2 GHz), Intel Xe (96 EU @ 1,25 GHz)
Display13" IPS Touchscreen (2.880 x 1.920 Pixel @120 Hz)13" IPS Touchscreen (2.880 x 1.920 Pixel @120 Hz)
RAM8, 16 GByte LPDDR4X8, 16, 32 GByte LPDDR5
Massenspeicher128, 256, 512 GByte NVME-SSD128, 256, 512, 1.024 GByte NVME-SSD
Ports2x USB-C (3.2 Gen2), Surface Dock2x USB-C (Thunderbolt 4), Surface Dock
NetzwerkWi-Fi 6E, Bluetooth 5.1, 5G (Nano-SIM)Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.1
Maße28,7 x 21,1 x 0,94 cm, ~ 900 Gramm 28,7 x 21,1 x 0,94 cm, ~ 900 Gramm
OSWindows 11 ProWindows 11 Home

Zu Preisen und Verfügbarkeiten sagte Microsoft bisher noch nichts. Diese sollen später folgen.


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