Microsoft: Sony soll Entwickler für Spieleabo-Sperre bezahlen

Geld von Sony und dafür taucht das Spiel nicht im Xbox Game Pass auf: Diesen Vorwurf erhebt Microsoft. Das sei zum Nachteil der Abonnenten.

Artikel veröffentlicht am ,
Playstation und Xbox auf der Spielemesse E3 in Los Angeles
Playstation und Xbox auf der Spielemesse E3 in Los Angeles (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

"Sony bezahlt für 'Sperrrechte', um Entwickler daran zu hindern, ihre Inhalte auf Game Pass und anderen konkurrierenden Abonnementdiensten hinzuzufügen": Das schreibt Microsoft in einem Dokument, das im Rahmen der Übernahme von Activision Blizzard in Brasilien an die Behörden überreicht wurde.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator/in
    Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Köln
  2. IT Application Service Manager (m/f/x)
    Daiichi Sankyo Europe GmbH, Munich
Detailsuche

Die Anwälte nennen keine weiteren Details. Es bleibt also offen, welche Spiele möglicherweise nicht im PC und Xbox Game Pass enthalten sind, weil ihre Entwickler von Sony Geld bekamen.

Zumindest auf den ersten Blick erweckt Microsoft den Eindruck, dass Sony vor allem darauf abzielt, seinem wichtigsten Konkurrenten zu schaden. Ob hinter der Sache möglicherweise etwas anderes steckt und Sony sich einfach nur Spiele für das kürzlich überarbeitete Playstation Plus sichern möchte, ist unklar. Der Konzern äußerte sich bislang nicht öffentlich zu der Sache.

Schon in den letzten Tagen gab es ein kleineres rechtliches Scharmützel wegen der Übernahme von Activision Blizzard für 68,7 Milliarden US-Dollar durch Microsoft. So betonte Sony öffentlich, wie enorm wichtig das zu Activision gehörende Call of Duty doch für die Spielebranche sei.

Call of Duty kommt wohl auch künftig für Playstation

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
  2. AZ-500 Microsoft Azure Security Technologies (AZ-500T00): virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.11.-01.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Microsoft hingegen spielte die Bedeutung der Actionserie eher herunter. In dem veröffentlichten Dokument für die Behörden in Brasilien ist nun aber laut Videogames Chronicle auch zu lesen, dass eine Beschränkung von Call of Duty auf die Xbox-Plattformen rein finanziell keinen Sinn ergäbe.

Das bestätigt frühere Aussagen, denen zufolge die Reihe auch künftig für die Playstation auf den Markt kommen wird. Allerdings wäre es eine Überraschung, wenn Microsoft der Xbox keine Vorteile verschafft, etwa durch frühere Veröffentlichungen von neuen Inhalten - bislang hatte Sony entsprechende Verträge.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


BlackyRay 18. Aug 2022 / Themenstart

Exklusiv heißt ja erstmal für eine eingeschränkte Kundschaft. Ob die Exklusivität nun...

BlackyRay 18. Aug 2022 / Themenstart

Cod ist aber kein open World Spiel. Man hat mit cyberpunk einfach völlig falsche Ziele...

BlackyRay 18. Aug 2022 / Themenstart

Wobei da in meinen Augen durchaus nochmal ein Unterschied ist on man nun eh schon seit...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Centaur CHA im Test
Der letzte x86-Prozessor seiner Art

Weil Centaur von Intel übernommen wurde, ist der CHA-Chip nie erschienen. Ein achtkerniger Prototyp gewährt dennoch spannende Einblicke.
Ein Test von Marc Sauter

Centaur CHA im Test: Der letzte x86-Prozessor seiner Art
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower  
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Telekom-Netz: Congstar verbessert Prepaid-Tarife für Smartphones
    Telekom-Netz
    Congstar verbessert Prepaid-Tarife für Smartphones

    Bei Congstar gibt es einen neuen Prepaid-Tarif für Smartphone-Nutzer, die alle vier Wochen viel mobiles Datenvolumen benötigen.

  3. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, FIFA 23 PS5 59,99€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /