Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft und Sony auf der Spielemesse E3 2015
Microsoft und Sony auf der Spielemesse E3 2015 (Bild: Christian Petersen/Getty Images)

Egal ob die Konzernspitze von Sony vorgewarnt war oder nicht: Für die Mitarbeiter des japanischen Konzerns muss es ein Schock gewesen sein, als sie von der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft für rund 68,7 Milliarden US-Dollar erfahren haben.

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Nun hat sich das Unternehmen über einen Sprecher im Wall Street Journal zu dem Deal geäußert: "Wir erwarten, dass Microsoft sich an vertragliche Vereinbarungen hält und weiterhin sicherstellt, dass Activision-Spiele plattformübergreifend sind."

Weitere Details sind nicht zu erfahren. In dem Statement dürfte es vor allem um Call of Duty gehen, das in den vergangenen Jahren weltweit mehr oder weniger eindeutig das jeweils umsatzstärkste Verkaufsspiel war - auch auf der Playstation.

Bei Call of Duty wird die Sache vermutlich etwas komplizierter, weil Erweiterungen zuerst für Playstation veröffentlicht werden und erst später für Xbox und Windows-PC. Das wird vertraglich geregelt sein - allerdings könnte es Ausstiegsklauseln geben.

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In einem vergleichbaren Fall hat sich Microsoft an Verträge gehalten: Nach dem Kauf von Bethesda im September 2021 ist das Actionspiel Deathloop nur für Playstation sowie für Windows-PC auf den Markt gekommen. Auf der Xbox startet es vermutlich erst im Herbst 2022.

Nach der Bekanntgabe der Übernahme von Activision Blizzard war der Aktienkurs von Sony um rund 13 Prozent gefallen, was die Marktkapitalisierung des Konzerns um rund 20 Milliarden US-Dollar gesenkt hatte. Seitdem hat sich der Aktienkurs aber wieder um rund die Hälfte erholt.

Was passiert mit Diablo und Overwatch?

Microsoft hat sich bislang nicht öffentlich dazu geäußert, welche Spiele von Activision Blizzard nun für Xbox und Windows-PC erscheinen und eben nicht mehr für die Playstation. Für derartige Exklusivspiele erhält Sony als Plattformhalter natürlich nicht mehr die übliche Provision.

Außerdem könnten potenzielle Käufer der Playstation ins Lager der Xbox abwandern. Neben Call of Duty sind Diablo sowie Overwatch weitere große Namen, bei denen in den nächsten Monaten oder Jahren mit neuen Teilen zu rechnen ist.

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Wolverine1974 22. Jan 2022

aber mit blizzard

LH 22. Jan 2022

Da wir die genauen Verträge nicht kennen, ist das keine sinnvolle Basis. Nicht...

Spiritogre 21. Jan 2022

Sony Playstation ist seit Jahren amerikanisch. Die japanischen Entwickler hassen sie...

postemi 21. Jan 2022



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