Microsoft: Skype wird in Outlook.com eingebunden

In Großbritannien können Nutzer jetzt direkt über die Internetseite von Microsofts E-Mail-Dienst Outlook.com Skype-Telefonate führen. In den kommenden Wochen wird der Service laut Skype-Blog(öffnet im neuen Fenster) auch in den USA und Deutschland verfügbar sein. Im Sommer soll dann die weltweite Skype-Einbindung abgeschlossen sein.

Um den Dienst nutzen zu können, müssen Nutzer ihr bestehendes Skype-Konto mit ihrem Outlook-Konto zusammenführen oder ein neues erstellen. Die Skype-Kontakte werden dann in das Outlook-Adressbuch übernommen. Zudem ist ein Browser-Plugin nötig, das für den Internet Explorer, Chrome und Firefox erhältlich ist. Ob Plugins für weitere Browser folgen werden, ist nicht bekannt.
Skype-Telefonate können nach der Installation des Plugins direkt aus der Chat-Anwendung oder aus einer E-Mail gestartet werden. Dazu wird die Maus über das Kontaktfoto bewegt, woraufhin sich ein Kontextmenü öffnet. Hier kann der Nutzer dann auf die Skype-Funktionen zugreifen.
E-Mail-Dienst mit Aufräumfunktion
Im Februar 2013 hat Outlook.com nach halbjähriger Vorschauphase den regulären Betrieb aufgenommen . Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der Dienst laut Microsoft 60 Millionen aktive Nutzer. Outlook.com ordnet eingehende E-Mails automatisch und unterscheidet zwischen bekannten Absendern, Newslettern, Versandinformationen und Updates aus sozialen Netzwerken. Mit einer Aufräumfunktion kann die Inbox auf Knopfdruck von überflüssigen Nachrichten befreit werden.
Outlook.com kann mit Facebook-Kontakten, Twitter, LinkedIn, Google und Skype verbunden werden. Die Inbox zeigt Profilbilder bekannter Absender an und blendet – falls vorhanden – Status-Updates in einer separaten Spalte rechts neben der jeweiligen E-Mail ein. Ein Facebook-Textchat direkt über die Benutzeroberfläche von Outlook.com ist ebenfalls möglich.



