Abo
  • Services:
Anzeige
Doom 3 aus dem Vergleichsvideo
Doom 3 aus dem Vergleichsvideo (Bild: Micros Research)

Microsoft Research: Lokales Rendern spart Bandbreite beim Spiele-Streaming

Doom 3 aus dem Vergleichsvideo
Doom 3 aus dem Vergleichsvideo (Bild: Micros Research)

Viel Bandbreite lässt sich sparen, wenn das Spielestreaming mit Berechnungen auf dem Client angereichert wird. Ein entsprechendes Projekt haben Wissenschaftler unter anderem von Microsoft vorgestellt. Die Grafikvorteile zeigt Doom 3 im Video.

Anzeige

Wissenschaftler von Microsoft Research und der Duke University haben in den vergangenen Tagen ein System vorgestellt, mit dem sich beim Streaming von Spielen ein großer Teil der Bandbreite einsparen lässt. Der Grundgedanke: Statt wie bei Playstation Now oder dem eingestellten Onlive so gut wie alle Daten eines Spiels auf Servern berechnen zu lassen und die Ergebnisse als Stream auf den Client des Spielers zu übertragen. Zum Einsatz kommt ein System namens "Collaborative Rendering".

Gemeint ist, dass ein Teil der Grafik auf dem Client des Spielers - etwa einem Tablet - berechnet wird und ein anderer auf den Servern, der dann wesentlich weniger Daten übertragen muss. Die Wissenschaftler haben das Rendern von subtilen Änderungen an Texturen und Shadern bei 60 fps dem Server überlassen. Der Client vor Ort kümmert sich währenddessen um die groben Umrisse oder um ein paar hochaufgelöste Bilder in Folge, während der Server die Lücken füllt.

Die Forscher nennen ihr Projekt "Kahawai" - was schlicht die hawaiianische Bezeichnung für Stream ist. Sie sehen die Vorteile darin, dass weniger Daten übertragen werden, was zum einen die Reaktionszeiten reduzieren und die Bildrate erhöhen hilft - oder bei gleicher Bandbreite deutlich mehr Grafikdetails zulässt, wie ein Video mit Doom 3 zeigt. Zum anderen kann mit der Technik das vertraglich festgelegte Datenvolumen der Nutzer geschont werden, was auf mobilen Endgeräten einen weiteren großen Vorteil darstellt.

Wann die neue Technologie marktreif ist, ist unklar. Bei der voraussichtlich mit der Veröffentlichung von Windows 10 verfügbaren Möglichkeit, Spiele von der Xbox One auf Tablets oder Desktops zu streamen, kommt sie nach aktuellem Wissenstand jedenfalls noch nicht zum Einsatz.


eye home zur Startseite
rauputz 28. Mai 2015

alt.. sicher,tut aber nichts zur Sache. Datenrate und Bandbreite sind Fachtermini, deren...

corpid 28. Mai 2015

Colin McRae Rally (2 oder 3? Weis ich ehrlich gesagt nichtmehr) war der letzte wirklich...

Lemo 28. Mai 2015

Ich hab's. Eine Scheibe! Denn alles funktioniert wenn es eine Scheibe ist. Pizza Frisbee...

elgooG 28. Mai 2015

Genau das passiert hier nicht. Abteilungen wie Microsoft Research sind unabhängig und die...

JouMxyzptlk 27. Mai 2015

Das war, für mich, ja schon von Anfang an klar dass diese "Spiel streaming" Idee wieder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
  3. IT Services mpsna GmbH, Herten
  4. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,49€
  2. 16,99€
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€ und Watch_Dogs 2 Deluxe Edition 29,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Apple iOS 11 Wer WLAN und Bluetooth abschaltet, benutzt es weiter
  2. Drei Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11
  3. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

  1. Re: Speedtest Geschummel - Nicht repräsentativ

    ArcherV | 22:46

  2. Re: Normalerweise

    Gromran | 22:46

  3. Re: Wieder mal Schwachsinn

    Gromran | 22:45

  4. Re: K(n)ackpunkt Tastaturlayout

    widdermann | 22:44

  5. Re: Bits und Byte

    Sammie | 22:43


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel