Abo
  • Services:

Microsoft Research: Kinect-Tastatur erkennt Gesten durch Infrarot

Microsoft Research hat einen Prototypen einer mechanischen Kinect-Tastatur entwickelt. Das Type-Hover-Swipe erkennt Gesten durch ein Infrarotraster, während der Nutzer tippt. Neben alltäglichen Bewegungen wie Scrollen oder Vergrößern sollen sich mit dem Prototyp sogar Spiele intuitiv steuern lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Raster aus Infrarotsensoren registriert die Handbewegungen.
Ein Raster aus Infrarotsensoren registriert die Handbewegungen. (Bild: Microsoft Research)

Eine Internetseite mit Wischbewegungen durchscrollen oder einen Ausschnitt in Google Maps mit einer Spreizbewegung ("pinch to zoom") vergößern - das ging bisher nur bei Touchgeräten wie einem Smartphone. Oder mit der Type-Hover-Swipe: Diese flache Tastatur hat Microsoft Research entwickelt, um natürliche Eingabemethoden wie Touch und Gesten auch an einem gewöhnlichen PC zu ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. LEONI AG, Zürich (Schweiz)
  2. über duerenhoff GmbH, München

Zwischen den einzelnen mechanischen Tasten hat Microsoft ein Raster aus 16 x 5 Infrarotsensoren platziert, welche die Position von Fingern und Händen erfassen. Jeder Sensor löst hierzu mit 64 Pixeln bei 300 Hz auf. Das Prinzip ähnelt damit grundlegend dem von Kinect, Leap Motion oder dem Rift DK2: Die Sensoren registrieren nicht nur, wo über der Tastatur die Finger schweben, sondern auch, wie weit nach oben der Nutzer diese hält.

Eine spezielle Software wertet die Sensordaten aus und wandelt Bewegungen in Befehle für Programme um. Wischen mit der flachen Hand nach oben, unten, links und rechts klappt ebenso wie das Vergrößern oder Verkleinern durch Spreizen des Daumens sowie des Zeigefingers.

  • Das Type-Hover-Swipe unterstützt eine Vielzahl von Gesten. (Bild: Microsoft)
  • Das Type-Hover-Swipe unterstützt eine Vielzahl von Gesten. (Bild: Microsoft)
  • Das Type-Hover-Swipe unterstützt eine Vielzahl von Gesten. (Bild: Microsoft)
  • Das Type-Hover-Swipe unterstützt eine Vielzahl von Gesten. (Bild: Microsoft)
Das Type-Hover-Swipe unterstützt eine Vielzahl von Gesten. (Bild: Microsoft)

Gesten wie das Zeichnen eines Dachs oder Vs zum Maximieren oder Minimieren von Fenstern kann das Type-Hover-Swipe ebenfalls interpretieren. Neben unterschiedlich schnellen Bewegungen versteht die Tastatur zudem das Verharren eines Fingers an einer bestimmten Position, etwa um die Suche zu starten oder Zahlen einzugeben.

In der Praxis sollen Gesten das einfachere Lesen von Dokumenten ermöglichen, da die Maushand sich nicht bewegen muss, um beispielsweise den Text per Klick auf die Zoomstufe zu vergrößern. Erste Versuche mit einer weiterentwickelten Software zeigen, dass auch Tippen wie auf einem Touchdisplay trotz der geringen Sensorauflösung machbar ist - auch dies erinnert an Leap Motion.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,49€
  2. 59,99€ - Release 12.10.
  3. (-81%) 5,69€
  4. (-72%) 13,99€

Auf 'ne Cola 30. Apr 2014

Der Ersatz des Desktops mit der Modern-UI? In welche Welt lebst du?? Die Kutsche...


Folgen Sie uns
       


Golemma, die Lokomotive, in Far Lone Sails - Livestream

Durch eine komplette Nacht sind wir in Far: Lone Sails mit unseren Zuschauern im Livestream geschippert. Dabei haben wir unser Schiff Golemma getauft und neue Lösungen für verzögerte Live-Kommentare erfunden.

Golemma, die Lokomotive, in Far Lone Sails - Livestream Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /