Abo
  • Services:

Microsoft Research: KI übersetzt so gut wie ein Mensch

Eine Maschine beherrscht Chinesisch und Englisch so gut wie ein professioneller Übersetzer: Microsoft Research hat ein KI-basiertes Übersetzungssystem entwickelt - laut Microsoft ein wichtiger Fortschritt bei der Verarbeitung natürlicher Sprache.

Artikel veröffentlicht am ,
Chinesische Zeitung (Symbolbild): Das System lernte aus seinen eigenen Fehlern.
Chinesische Zeitung (Symbolbild): Das System lernte aus seinen eigenen Fehlern. (Bild: Gabriel Bouys/AFP/Getty Images)

Wer kann einen Nachrichtentext besser aus dem Chinesischen ins Englische übersetzen: ein Mensch oder eine Maschine? Forscher von Microsoft Research sagen, das von ihnen entwickelte Übersetzungssystem sei so gut wie ein Mensch.

Stellenmarkt
  1. EXCO GmbH, Frankenthal
  2. Concardis GmbH, Eschborn

Das System nutzt künstliche Intelligenz und lernt mit Hilfe von Deep Neural Networks. Um die Ergebnisse des Systems zu überprüfen und zu verbessern, setzten die Forscher verschiedene Verfahren ein, darunter duales Lernen. Das bedeutet, wenn das System einen Text aus dem Chinesischen ins Englische übersetzt hatte, ließen die Forscher es diesen Text auch wieder zurück ins Chinesische übersetzen. So lernte das System aus seinen eigenen Fehlern.

Experten verglichen menschliche und maschinelle Übersetzungen

Trainiert haben die Microsoft-Forscher das System anhand eines Datensatzes mit der Bezeichnung Newstest2017, der aus rund 2.000 Sätzen aus den Online-Ausgaben verschiedener chinesischen Medien besteht. Zur Probe ließen die sie zwei Übersetzungen von Menschen anfertigen. Anschließend verglichen Experten, die sowohl Chinesisch als auch Englisch beherrschen, die drei Übersetzungen miteinander.

Das System habe demnach eine Übersetzung abgeliefert, die so gut sei wie von professionellen menschlichen Übersetzern, schreiben die Microsoft-Forscher in einem wissenschaftlich Aufsatz. Das sei ein wichtiger Schritt bei der Verarbeitung natürlicher Sprache.

"Mit dem Menschen gleichauf zu sein bei einer maschinellen Übersetzung, ist ein Traum, den wir alle hatten", sagte Xuedong Huang, einer der Mitarbeiter des Projekts. "Wir hätten nur nicht gedacht, dass wir es so schnell schaffen würden."

Microsoft Research hatte vor einigen Jahren ein System vorgestellt, das simultan aus dem Englischen ins Chinesische übersetzt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. ab 225€
  3. 18,99€

Apfelbaum 16. Mär 2018

Lies mal den gesamten Beitrag nicht nur den ersten halben Satz^^.

Nogul 16. Mär 2018

Sicherlich sind die Übersetzer jetzt schon hilfreich wenn man die Sprache so wenig...

ukimiku 16. Mär 2018

https://m.heise.de/newsticker/meldung/Historischer-Meilenstein-Microsoft-KI-uebersetzt...

xmaniac 16. Mär 2018

...wenn dieser Mensch kein Englisch oder Chinesisch kann!

redwolf 15. Mär 2018

Dann gibt es weniger lustige Artikelbeschreibungen :(. Das ist genauso blöd, wie den...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019)

Das Matebook 14 ist eines von zwei neuen Notebooks, das Huawei auf dem MWC 2019 vorgestellt hat. Golem.de hat sich das Gerät genauer angeschaut.

Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


      •  /