Abo
  • Services:

Microsoft Research: Bedienungskonzepte für große Touchscreens

Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden große Touchscreens in vielen Büros zu finden sein, glaubt Microsoft Research und macht sich Gedanken darüber, wie sich solche Displays sinnvoll bedienen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wie lassen sich große Touchscreens effektiv nutzen?
Wie lassen sich große Touchscreens effektiv nutzen? (Bild: Microsoft Research)

Schon heute hängen in vielen Konferenzräumen große Fernseher für Präsentationen. Geht es nach Microsoft Research, lassen sich diese bald auch per Touch bedienen. Doch die für Smartphones und Tablets entwickelten Bedienungskonzepte lassen sich nicht einfach auf große Bildschirme übertragen, denn die Ränder, die vor allem in Microsofts Bedienungskonzept für Windows 8 eine wesentliche Rolle spielen, sind gegebenenfalls gar nicht oder nur schwer erreichbar.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Microsoft Research hat daher einige neue Ideen umgesetzt, mit denen sich große Touchscreens sinnvoll nutzen lassen sollen. Arbeitet der Nutzer beispielsweise mit einem Stift und berührt mit der anderen Hand den Bildschirm, erscheint ein Auswahlmenü für die Stiftoptionen. Mit einer Spreizgeste lässt sich dieses aufklappen, und so lassen sich weitere Menüs einblenden.

Großes Potenzial sieht Microsoft Research zudem in der Einbindung von Smartphones. Microsofts Prototyp reagiert, wenn sich ein Nutzer mit seinem Smartphone nähert und zeigt ein sogenanntes Tag an, eine von Microsoft entwickelte Barcode-Technik. Wird das Tag mit der Kamera des Smartphones eingefangen, verbindet sich dieses mit dem großen Touchscreen und stellt Steuerungsfunktionen wie Farbpaletten zur Verfügung. Mit einem Klick auf den Touchscreen des Smartphones kann so die Farbe des mit der anderen Hand geführten Stifts, mit dem auf dem großen Touchscreen gezeichnet wird, verändert werden.

Auch Kinect bezieht Microsoft mit ein: Tritt der Nutzer mit dem Smartphone in der Hand einen Schritt vom großen Display zurück, erkennt Kinect dies und sorgt dafür, dass sich das User Interface auf dem Smartphone ändert. So können über eine virtuelle Tastatur recht einfach Windows-8-Apps wie Maps gestartet und dann über den Touchscreen auf dem Smartphone gesteuert werden. Auf dem Smartphone verfügbare Dateien lassen sich mit einem Wisch auf dem großen Display anzeigen.

Bislang handelt es sich aber nur um Konzepte, mit denen bei Microsoft Research derzeit experimentiert wird. Konkrete Produkte mit dieser Technik hat Microsoft noch nicht angekündigt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)

Der Andere 14. Mär 2013

Wenn man ignoriert das Papier und Zeichen-/Schreibgerät nicht blickwinkelabhängig sind...

elgooG 08. Mär 2013

Gut so, wenn man schon kein Geld mehr für die Kinder und ihre Bücher hat, dann zumindest...

muhkuhmuhkuh 07. Mär 2013

Fände solche Konzepte tausendmal besser: https://www.golem.de/news/steuerung-per...

BasAn 07. Mär 2013

Bei Win8 gehts ja nicht um den User, das gehts um Microsofts Interessen, die wollen in...

huenche 07. Mär 2013

stimmt schon, aber man sollte das ganze eher als Fernbedienung sehen. Viele benutzen...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /